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EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)



Informationen zur Bewertung, Umsetzung und Förderung von Maßnahmen an Gewässern

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) ist im Jahr 2000 in Kraft getreten und hat eine länderübergreifende und nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser und die Erhaltung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Gewässer als Ökosystem zum Ziel. Sie dient der nachhaltigen Bewirtschaftung der Gewässer und dem übergeordneten Ziel, einen „guten Zustand“ für alle Gewässer bis 2015 – mit Ausnahmen spätestens 2027 – zu erreichen und zu erhalten. Grundsätzlich gibt die EU-WRRL ein Verbesserungsgebot und Verschlechterungsverbot für den Zustand aller Gewässer vor.


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Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan 2015



Die Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, EU-Richtlinien in nationales Recht überzuführen. Der "Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP)" ist ein Teil der österreichische Umsetzung der EU-WRRL. Er wird alle sechs Jahre erstellt und veröffentlicht. Er beinhaltet konkrete Maßnahmen zur Zielerreichung der EU-WRRL.

Der 1. Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan wurde 2009 veröffentlicht. Mittlerweile ist der Entwurf des 2. Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP 2015) fertiggestellt. Der Entwurf des NGP 2015 wird derzeit auf Grundlage der eingelangten Stellungnahmen überarbeitet.



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Maßnahmenumsetzung in Kärnten 2009 – 2015


Wie der gute Zustand in den Gewässer Kärntens erreicht werden soll, ist in einem Arbeitsprogramm inkl. Zeitplan festgelegt und wird im 6-Jahres Zyklus im Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan erneuert. Die Gewässerabschnitte, die im ersten 6-Jahres Zyklus bearbeitet werden sollen, stellen die prioritäre Gebietskulisse dar, vgl. Karte (Kärnten Atlas).


Im ersten Planungszyklus wurden 84 Maßnahmen, davon je zur Hälfte aus der Förderschiene kommunale UFG-Mittel und Wettbewerbsteilnehmer umgesetzt. Zusätzlich wurde an 60 ablaufenden Wasserrechten der Stand der Technik z.B. in Form von Fischaufstiegshilfen (FAH) und Restwasserdotation eingefordert und hergestellt.



Karte der Zustandsbewertung 2009 öffnen (Kärnten Atlas)

Die Darstellung zeigt die „der letzten Bestandsaufnahme entsprechende“ und im Anhang zu der Verordnung des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes des BMLFUW veröffentlichte Zustandskarte des jeweiligen NGP (2009, 2015,…). Sie ist daher nicht tagesaktuell. Ein Rechtsanspruch ist daraus nicht ableitbar. Auskünfte über die aktuelle Zustandsbewertung von Oberflächenwasserkörpern erteilen die jeweils zuständigen Amtssachverständige (z.B. für Gewässerökologie).



Weiterführende Themen:


Weitere Informationen für den Bau von Fischaufstiegshilfen.



Kontakt:

Telefon: 050 536-32002

E-Mail: abt12.post@ktn.gv.at