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Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP)



Informationen zum NGP II (2015 bis 2021)
Das Ziel des "Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans" ist die Herstellung des guten ökologischen und chemischen Zustandes der Oberflächengewässer in 3 Planungsphasen.

Im „NGP I“ 2009 bis 2015 wurde eine Gebietskulisse festgelegt (Drau und große Zubringer), in der Maßnahmen für die aufwärtsgerichtete Fischdurchgängigkeit, Anbindung von Seitengewässern und Restwasservorschreibungen für Kraftwerke zu setzen waren. Diese Maßnahmen wurden zum größten Teil umgesetzt: 25 Fischaufstiegsmaßnahmen mit Förderung bei Kraftwerken, 21 Fischaufstiegsmaßnahmen ohne Förderung bei Kraftwerken und 14 Maßnahmen für die Fischpassierbarkeit bei –Hochwasserschutz-Querbauwerke.

Karte der Zustandsbewertung 2009 öffnen (Kärnten Atlas)

Die Darstellung zeigt die „der letzten Bestandsaufnahme entsprechende“ und im Anhang zu der Verordnung des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes des BMLFUW veröffentlichte Zustandskarte des jeweiligen NGP (2009, 2015,…). Sie ist daher nicht tagesaktuell. Ein Rechtsanspruch ist daraus nicht ableitbar. Auskünfte über die aktuelle Zustandsbewertung von Oberflächenwasserkörpern erteilen die jeweils zuständigen ASV (z.B. für Gewässerökologie).

Im „NGP II“ 2015 bis 2021 wird diese Gebietskulisse flussaufwärts erweitert, in der weitere morphologische Maßnahmen für die Durchgängigkeit zu setzen sind.

Die beiden Planungsinstrumente "Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan" und "Hochwasserrisikomanagementpläne" lagen als Entwurf mit Stichtag 21.1.2015 auf. Die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Entwurf des NGP II endete mit 21.7.2015.
Die Verordnung “Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan II“ wird mit Ende Dezember 2015 gültig.


Weiterführende Informationen, Grundlagen und Hintergrunddokumente sowie der Umweltbericht gemäß Richtlinie für die strategische Umweltprüfung (SUP-RL)  sind im Wasserinformationssystem Austria (WISA) unter http://wisa.bmlfuw.gv.at zusammengefasst.