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Seilbahnen (inkl. Schlepplifte)

Zuständigkeiten und Rechtsgrundlagen
Der Landeshauptmann von Kärnten ist nach dem Seilbahngesetz 2003, BGBl I, Nr. 103/2003 inkraftgetreten mit 21. November 2003) Seilbahnbehörde für folgende Seilbahnanlagen:



  • Sesselbahnen (kuppelbar)
  • Sessellifte (fixgeklemmt)
  • Kombilifte (Sessellifte + Schlepplifte)
  • Nicht öffentliche Seilbahnen (Schlepplifte, Seilbahnen mit Werksverkehr oder beschränkt öffentlichem Verkehr)
  • Die Behördenzuständigkeit des Landeshauptmannes umfasst insbesondere:


    • Erteilung, Erklärung des Erlöschens, Entzug sowie Verlängerung oder Neuerteilung von Konzessionen für Sessellifte und Kombilifte;
    • Beurteilung der Bauentwürfe sowie Erteilung der Baugenehmigung für Sessellifte und nicht öffentliche Seilbahnen; bei Sesselbahnen nur hinsichtlich der Zu- und Umbauten
    • Erteilung der Betriebsbewilligung für Sesselbahnen, Sessellifte und nicht öffentliche Seilbahnen;
    • Zulassung eines Werksverkehrs oder beschränkt öffentlichen Verkehrs bei Materialseilbahnen;
    • Überwachung der Einhaltung der Rechtsvorschriften durch die Seilbahnunternehmen hinsichtlich der in seine Kompetenz fallenden Seilbahnen
    • Der Landeshauptmann ist weiters zuständig für die Abtragung sämtlicher Seilbahnanlagen nach dem Seilbahngesetz.

      Abteilung 7 – Wirtschaft, Tourismus, Infrastruktur und Mobilität des Amtes der Kärntner Landesregierung nimmt die rechtlichen Aufgaben des Landeshauptmannes im Seilbahnwesen wahr.

      Weitere Behörde im Seilbahnrecht:

      Behörde für Standseilbahnen, Pendelseilbahnen, Kabinenseilbahnen und hinsichtlich des Konzessions- und Baugenehmigungsverfahrens für Sesselbahnen ist der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie.