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e5-Veranstaltungen



Bevorstehende e5-Veranstaltungen


Aufgrund der Corona-Krise konnten viele Veranstaltungen leider nicht wie geplant stattfinden und mussten verschoben bzw. ganz abgesagt werden (sowie auch unsere beiden Highlights - die Auszeichnungsver-anstaltung und Exkursion 2020).


Wir passen uns jedoch der Situation an und sind stets bemüht Alternativen zu finden, bei denen der (online) Austausch untereinander nach wie vor gewährleistet wird.


Umso mehr freut es uns, Ihnen auch für 2021 ein buntes Programm mit vielen Veranstaltungen anbieten zu dürfen. Diese werden, zumindest im 1. Halbjahr, online stattfinden.



e5-Auftakt 2022


Die Klima- und Energiewende und damit den Erneuerbaren-Ausbau zu schaffen, ist das erklärte Ziel von uns allen.


Bedeutende Partner, um die Energiewende und die Klimaschutz-Ziele in Kärnten zu erreichen, sind die e5-Gemeinden. Denn sie sind der direkte Draht zu den Bürger*innen und wir werden unsere Ziele nur dann schaffen, wenn wir dabei alle Menschen mitnehmen. Die e5-Gemeinden stehen für Energiebewusstsein und Klimafreundlichkeit. Die Verantwortlichen wissen, dass umfangreiche Maßnahmen notwendig sind, damit aus unserer Vision Realität wird. Um diese im eigenen Wirkungsbereich erfolgreich umsetzen zu können, ist umfassende Information das Um und Auf. Das ist unser Auftrag!


Zum Jahresauftakt 2022 möchten wir die Schwerpunkte und Angebote für das kommende Jahr seitens des Landes Kärnten und des e5-Programmträgers präsentieren. Unsere Landesrätin, Mag.a Sara Schaar, wird uns Aktuelles zum Klimaschutz in Kärnten berichten und als einen der Höhenpunkte des Nachmittages die Gewinner*innen der e5-Krone des Jahres 2021 auszeichnen. Dabei blicken wir auch zurück, was die Gewinner*innen des Vorjahres mit ihren attraktiven Preisgeldern verwirklicht haben.


Wir freuen uns besonders, dass der bekannte österreichische Journalist und Fernsehmoderator Tarek Leitner einen Vortrag über Bodenschutz halten wird. Tarek Leitner, Autor und Journalist, moderiert Österreichs meistgesehene Nachrichtensendung. Der studierte Jurist wurde dafür mehrmals mit dem TV-Preis „Romy“ als beliebtester Moderator ausgezeichnet.


Seine Karriere begann Leitner im ORF-Landesstudio Oberösterreich. 1997 wechselte er in die „Zeit im Bild“. 2001 arbeitete er als Korrespondent in Brüssel. Er war außerdem Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik an der Universität Wien und der Fachhochschule für Journalismus in Graz. Leitner leitet auch die anlassbezogene Sendung „Runder Tisch“ und hat die „ORF-Sommergespräche 2017“ moderiert. Seit 2012 publiziert Tarek Leitner Bücher, zuletzt ein zeitgeschichtliches über die NS-Zeit („Berlin – Linz“).


Tarek Leitner hat sich unter anderem auch dem Thema Bodenschutz verschrieben: Nach der Streitschrift gegen die Verschandelung Österreichs „Mut zur Schönheit“ erschien das Buch „Wo leben wir denn? Glückliche Orte und warum wir sie erschaffen sollten“. In Aufsätzen und Kommentaren macht er nicht nur auf die Bodenversiegelung aufmerksam, sondern beschreibt auch den damit einhergehenden Verlust von Landschaft und schöner Lebensumgebung.


Termin

27. Jänner 2022

14:00 - 16:00 Uhr

via WebEx


Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 20. Jänner 2022 unter e5@ktn.gv.at.


Nähere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte der Einladung.



Archiv


ERFA-Treffen Neuhaus


Regelmäßig finden Treffen der Verantwortlichen in den e5-Gemeinden in Kärnten statt, um Erfahrungen mit dem e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden auszutauschen. Diesmal kam man Ende September in der Gemeinde Neuhaus zusammen – endlich wieder physisch, so fiel das Netzwerken den Anwesenden gleich viel leichter. Vorgestellt wurden u. a. e5-Aktivitäten in den e5-Gemeinden Neuhaus, Gallizien und Feistritz ob Bleiburg.


„Die vorgestellten Best-Practice-Beispiele motivieren, gut funktionierende Projekte für die eigene Gemeinde näher unter die Lupe zu nehmen. Netzwerken und voneinander lernen ist das Ziel der regelmäßigen Erfahrungsaustausch-Treffen der 47 e5-Gemeinden in Kärnten“, so Energie- und Umwelt-Landesrätin Sara Schaar.


Dem heurigen Schwerpunkt im e5-Landesprogramm – Grünraummanagement – wurde besonders viel Raum gegeben. Dazu gab es Inputs zu Projekten von Seiten der ARGE Naturschutz, der ÖBB Infrastruktur AG (Ausgleichsmaßnahmen Koralmbahn) und der Landwirtschaftskammer Kärnten.


Am Ende des Treffens konnten sich die Teilnehmer vom Naturschutz-Projekt „Sonnenwiese“ in Neuhaus überzeugen. Unterstützt durch die ARGE Naturschutz, wurde ein Tennisplatz in einen Naturgarten mit verschiedenen Lebensräumen verwandelt, welcher der Bevölkerung offensteht und auch als Freiraum-Klassenzimmer fungiert.


„Die Klima“ - Der Tag für die Kärntner Gemeinden auf dem Weg zur Klimaneutralität


Was bedeutet der Klimawandel für Kärnten? Wie können wir uns an dessen Folgen anpassen? Wie kann es gemeinsam gelingen, ein klimaneutrales Kärnten von morgen zu schaffen? Diese und viele Fragen mehr wurden beim Gemeindetag im Rahmen der Klagenfurter Herbstmesse erörtert. Die Umwelt-Abteilung des Landes Kärnten lud am Freitag ins Messezentrum zu „Die Klima“, zum Tag für die Kärntner Gemeinden auf dem Weg zur Klimaneutralität. Der Gemeindetag, den der 2. Landtagspräsident und Landtagsabgeordnete Jakob Strauß in Vertretung von Klimaschutz-Referentin Landesrätin Sara Schaar eröffnete, stand unter dem Motto „Abenteuer Zukunft: die Klima-Reise“.


„Die Kommunen und Bürgerinnen und Bürger sind wichtige Partner bei der Bewältigung der Klimakrise. Deshalb gab es auch diesen Schwerpunkttag. Das Ziel von Umwelt- und Klimaschutz-Referentin Schaar ist es, alle Gemeinden mit ins Boot zu holen, denn nur gemeinsam können wir die Klimakrise bewältigen“, so Strauß.


Besucherinnen und Besucher tauschten sich zu den Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung in Gemeinden und Regionen aus, lauschten spannenden Fachimpulsen von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, erfuhren einiges zu den Klima- und Umweltschutzprogrammen für Kommunen (Klimabündnis, KEM, KLAR!, e5) und wurden mit Best-Practice-Beispielen konfrontiert, von denen man sich einiges abschauen kann. So klärte etwa Bürgermeister Klaus Rüscher am Beispiel der Gemeinde Malta über die Vorteile von Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden auf, die ja auch vom Umwelt-Referat des Landes Kärnten stark gefördert werden.


„Die kommunale Photovoltaik-Offensive ist eine wichtige Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz in Kärnten und im Rahmen unserer Klimaagenda. Über 50 Gemeinden haben sich die Förderung bereits abgeholt – für insgesamt weit über 100 Photovoltaik-Projekte auf oder an Gebäuden“, berichtete Strauß. „Mit den Klima- und Umweltschutzprogrammen für Gemeinden erreichen wir mittlerweile 95 Prozent der Kärntner Bevölkerung“, so der Landtagsabgeordnete.


Am Ende des Gemeindetages diskutierten Interessierte mit Umwelt-Abteilungsleiter Harald Tschabuschnig in Kleingruppen darüber, wie man von Pilotprojekten zum klimaneutralen Kärnten gelangt. „Das Wichtigste auf dem Weg zur Klimaneutralität ist, ins Tun zu kommen. Durch Pilotprojekte zum Klimaschutz – und am Gemeindetag haben wir einige Vorzeigebeispiele kennengelernt – kommen wir gemeinsam ins Tun. Nicht wenige Pilotprojekte aus einzelnen Regionen werden später auf ganz Kärnten ausgerollt. Im Land Kärnten handeln wir und unterstützen auch die Regionen und Kommunen bei ihren Vorhaben in Sachen Klimaschutz“, sagt Strauß.


Natürlich präsentierten sich – passend zum Thema – auch Ausstellerinnen und Aussteller, darunter die KEM Karnische Region, KLAR! Südkärnten, der Rufbus Unteres Drautal Interkommunal „RUDI“, das Klimabündnis Kärnten, die ZAMG oder das Projekt „Re-use“ Villach. Für die Moderation von „Die Klima“ zeichnete Martina Klementin verantwortlich. „Vielen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Umwelt-Abteilung für die großartige Organisation des Gemeindetages“, schließt Strauß.


Textquelle: Büro LRin Schaar, Vanessa Pichler



e5-Vor-Ort-Exkursion Malta und Rennweg


Am 2. September 2021 wurden bei herrlichem Wetter mehrere Projekte der e5-Gemeinden Malta und Rennweg besichtigt. Mehr als 20 Teilnehmer aus mehreren e5-Gemeinden erhielten durch Herrn Amtsleiter Emir Memic in der Gemeinde Malta bei einer Präsentation und einem Rundgang durch den Ort Informationen über den Werdegang der 4e-Gemeinde Malta.


Malta ist vor allem für die Wasserkraft (Österreichs höchste Staumauer befindet sich im Gemeindegebiet) und einer herrlichen Gebirgslandschaft bekannt. In den letzten Jahren wurden aber auch zahlreiche Projekte im Bereich Umweltschutz und erneuerbare Energie umgesetzt. So wurde zum Beispiel das Gemeindeamt mit einer PV-Anlage ausgestattet, der Festsaal renoviert und die VS Malta auf ein neues zeitgemäßes Heizsystem umgestellt. Zudem wurde der Ortskern belebt und das alte Pfarrhaus saniert, dadurch konnten wieder neue Arbeitsplätze in der Gemeinde geschaffen werden.


Im Anschluss wurde das Projekt „Klimaberg Katschberg“ besichtigt. Als österreichweites Vorbild soll bis 2030 der Tourismus in der Region in allen Bereichen nachhaltig gestaltet und somit klimaneutral werden. Mit gezielten Maßnahmen wird schon jetzt versucht, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und auf regionale sowie saisonale Produkte zu setzen. So wurden dafür u.a. die komplett veganen „Klimanudeln“ kreiert. Man setzt auch stark auf Hochbeete mit einer speziellen Erde, die sogenannte Klimaerde, die das schädliche Kohlendioxid auf 1000 Jahre binden soll. "Viele Betriebe am Katschberg sind schon Umweltzeichen zertifiziert und das e-Carsharing wird sukzessive ausgebaut", so der Klimaverantwortliche im Tourismusbereich, Hotelier Wolfgang Hinteregger.


Nach der Besichtigung des Umweltzeichenzertifizierten Aktivhotels „Das KATSCHBERG“ und einer Verkostung der Klimanudeln ging es zur dritten Station der Vor-Ort-Exkursion nach Rennweg. Es wurde eine Dorfrunde mit der seit kurzem auf Elektroantrieb umgestellten Tschu-tschu-Bahn gefahren und anschließenden mit Herrn Bürgermeister Franz Aschbacher die Biomasse Fernwärme besichtigt. Bei einem gemütlichen Kaffee wurden im Anschluss durch die e5-Teammitglieder von Rennweg noch weitere Projekte vorgestellt und diskutiert.



Webinar "Energie, Klima und Umwelt" für neue Gemeinde-mandatar*innen


Erstmals nach einer Wahl wurde heuer ein webinar für neu gewählte MandatarInnen zum Einstieg in den Zukunftsthemenbereichen Klimaschutz und Klimawandelanpassung, Energie und Umwelt veranstaltet, bei dem mehr als 100 Vertreter*innen aus über 50 Kärntner Gemeinden teilnahmen.


Im Anschluss am Überblick über die Themenbereiche Klima, Klimaveränderung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energie, wurden die einzelnen Betreuungsprogramme vorgestellt. Neben dem Klimabündnis als größtes kommunales Klimaschutz-Netzwerk, wurden die Bundesprograme Klima- und Energiemodellregion (KEM) sowie die Klimawandelanpassungsmodellregionen (KLAR) vorgestellt. Zu den 17 KEM Regionen haben sich mittlerweile sieben KLAR Regionen in Kärnten gebildet, weitere sind gerade im Entstehen.


Abschließend wurde das e5 Programm vorgestellt, bei welchem sich in Kärnten aktuell 47 Gemeinden beteiligen. Im letzten Themenblock wurde der Handlungsspielraum von Gemeinden anhand einiger Praxisbeispiele dargestellt. Dabei stellte unter anderem Bürgermeister Manuel Müller die Aktivitäten der Marktgemeinde Paternion im Bereich Mobilität vor. Klaus Rüscher, Bürgermeister der Gemeinde Malta, berichtete davon, dass alle Beschlüsse im Gemeinderat auf ihre Klimaauswirkungen hin überprüft werden.

Abschließend wurden noch Bürgermeister Patrick Skubel und Amtsleiterin Regina Wiedl zu den Grünraumaktivtäten der Gemeinde Neuhaus befragt.


Weiters wurden die Experten Architekt Gerhard Kopeinig zum Thema hochqualitative Gebäudesanierungen sowie KEM-Manager Armin Bostjančič-Feinig zu den Themen effektive Öffentlichkeitsarbeit und Bürger*innenbeteiligung interviewt.


Das Video zum Nachschauen gibt es hier.


Erstes e5-online Erfahrungsaustauschtreffen (ERFA) 2021


Grün, nachhaltig und fit für den Frühling – so lautete das Motto unseres ersten e5-online Erfahrungs-austauschtreffens (ERFA) 2021, welches am 21. April mit über 50 Teilnehmer*innen stattfand.


„2021 gibt es für die Kärntner e5-Gemeinden, die Klima- und Energiemodellregionen (KEM), die Klimawandelanpassungsregionen (KLAR!) und die Klimabündnis-Gemeinden wieder ein buntes Programm mit nachahmungswürdigen Projekten“, zeigte sich Energie- und Umweltlandesrätin Sara Schaar begeistert und eröffnete das Treffen.


Ein Schwerpunkt im e5-Programm für 2021 ist das Thema des Grünflächenmanagements, im Sinne der ökologischen und klimafreundlichen Bewirtschaftung der kommunalen Grün- und Freiflächen, welches im Kriterienkatalog der e5-Gemeinden auch stärker gewichtet wird. Mit dem Kärntner Bildungswerk als Lizenznehmer von Natur im Garten in Kärnten konnte dafür ein starker Partner gefunden werden. Hierbei können e5-Gemeinden Erstberatungen im Wert von Euro 1.000,- pro Gemeinde in Anspruch nehmen.


Für die mittlerweile 47 Kärntner e5-Gemeinden gibt es dieses Jahr auch eine zweite Impulsförderung. Hierbei wird die Neuanschaffung und -errichtung von öffentlichen Fahrradabstellanlagen mit bis zu 4000 € pro Gemeinde gefördert. Damit sollen e5-Gemeinden dabei unterstützt werden, durch deren Errichtung die Attraktivität des Radverkehrs in ihrer Gemeinde zu verbessern und somit das Fahrrad als Alternative zum Auto für alltägliche Besorgungsfahrten und tägliche Wege zu attraktiveren. Damit wird im Sinne der Klimaagenda Kärnten ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Treibhausgas-Emissionen des Mobilitätssektors zu reduzieren.


Zusätzlich wurden den Teilnehmer*innen des Webinars die beiden spannenden und nachahmenswerten Projekte „Re – use“ (Stadt Villach) und „Pflanz mich“ (Stadt Klagenfurt) vorgestellt. Vorträge zu den Themen „Grünschnittkompostierung in der Gemeinde“, „Verbesserung der regionalen Fahrradinfrastruktur“ sowie zu „Pasathon – Race for future“ und „Kärnten radelt“ rundeten das Programm ab.



Webinar "Kommunale Grünflächen im Blickpunkt"


Unser Webinar zum diesjährigen Schwerpunkt „Kommunale Grünflächen im Blickpunkt“ lockte am 25. März wieder zahlreiche Interessierte vor den Bildschirm.


Die Begrüßung übernahm erneut dankenswerter Weise unsere zuständige Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar. Um den Klimaschutz auf kommunaler Ebene weiter voranzutreiben, bedarf es an Unter-stützung für die Gemeinden. Mit der neuen Impulsförderung zum kommunalen Grünraummanagement gelingt uns dies erneut ein Stück. Der Klimawandel mit seinen Wetterextremen und steigenden Temperaturen fordert ein Umdenken in der Planung, Gestaltung und Bewirtschaftung der Flächen.


„Mit diesem Schwerpunkt haben wir lokal großes Potenzial, das Mikroklima positiv zu beeinflussen, die Biodiversität zu erhalten und somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten“, ist Energie- und Umwelt-landesrätin Sara Schaar überzeugt. Einerseits geht es darum, Grünflächen an neue Bedingungen anzu-passen, andererseits darum, negative Folgen des Klimawandels zu minimieren und im besten Fall klimafitte Grünflächen den Gemeindebürger*innen zur Verfügung zu stellen.


Den Anfang der Referent*innen machte Frau Petra Hirner, Natur im Garten Beraterin aus Niederösterreich, die in ihrem spannenden Vortrag „Vom Verschönerungsgrün zu klimafitten Grünräumen“ über die Aus-wirkungen des Klimawandels im kommunalen Bereich sprach. Zudem betonte sie, dass es umso wichtiger ist, als Gemeinde mit der richtigen Bepflanzung - und in weiterer Folge mit der richtigen Pflege - dem entgegenzuwirken bzw. sich anzupassen.


Anschließend sprach Andreas Steinert, ebenfalls von der Natur im Garten GmbH Tulln, über das Thema „Un-krautmanagement und Neophyten“ und zeigte verschiedenste pestizidfreien Methoden, mit denen man da-gegen vorgehen kann.


Horst Sadjina, Baumpfleger aus Klagenfurt sprach über Bäume in kommunaler Zuständigkeit und unter-strich die Notwendigkeit der Baumkontrolle und –pflege. Er erklärte die damit einhergehenden Haftungs-fragen und betonte, dass notwendige Baumfällungen immer in Kombination mit Bewusstseinsbildung und Aufklärung stattfinden müssten.


Mit vielen anschaulichen Bildern zeigte Wolfgang Leitner, Stadtrat der Stadtgemeinde Althofen, welche Nah-erholungs- und Naturschutzgebiete in der Industrie- und Kurstadt Althofen, trotz des begrenzten Platz-angebotes, geschaffen wurden. Diese dienen nicht nur als Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzen-arten, sondern bieten auch noch Naturschauplätze für Groß und Klein.


Frau Andrea Koppitsch vom Kärntner Bildungswerk (Kooperationspartner zur Impulsförderung) erklärte Ab-lauf und Inhalt der geförderten Erstberatung. Ziel einer solchen Erstberatung ist unter anderem Grünräume an neue Bedingungen anzupassen, negative Folgen des Klimawandels zu minimieren oder auch die Bio-diversität zu erhalten.


Interesse geweckt?


Dann schreiben Sie uns ein E-Mail an e5@ktn.gv.at.


Ablauf der Erstberatung:


  • Erste Kontaktaufnahme
  • Gespräch mit dem/der BürgermeisterIn sowie Zuständigen der Gemeindegrünflächen
  • Begehung der Grünflächen
  • Erhebung vorliegender Anliegen/Problemfelder
  • Ausarbeitung eines Maßnahmeplans
  • telefonische Nachbesprechung
  • Koordination, pädagogische und organisatorische Beratung/Begleitung der Gemeinde

Die Erstberatung im Wert von rund € 1000,- ist für alle e5-Gemeinden kostenlos und erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. zwei Monaten.


Als Abschluss unseres Webinares präsentierte KLAR! Managerin Elke Müllegger die geplante Vortragsreihe „Klimafitte Hausgärten“ der drei KLAR! Regionen Tiebeltal und Wimitzerberge, Rosental und Klimaparadies Lavanttal.


In diesen werden noch aktive e5 Gemeinden gesucht, um in den Beratungsangeboten zu kooperieren, sodass über den kommunalen Bereich (und dessen Vorbildfunktion) auch das Interesse im privaten Bereich geweckt wird.


Webinar „Energiebuchhaltung“


Großes Interesse gab es bei unserem Webinar zum Thema Energiebuchhaltung, welches am 18. Februar stattfand. Durchgehend anwesend waren rund 60 TeilnehmerInnen, darunter auch VertreterInnen der Bundesländer Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Niederösterreich.


Schwerpunkt dieser online Veranstaltung war die Vorstellung des neuen Online-Tools Energiebuchhaltung.com, welches den Prozess zur Optimierung des Energieverbrauchs vereinfachen und durch die automatisierte Erfassung von Smart Meter-Daten den Arbeitsaufwand der Gemeindeverwaltung auf ein Minimum reduzieren soll.


„In nur wenigen Schritten können sich Gemeinden einfach registrieren und haben dank der benutzerfreundlichen Oberfläche immer einen aktuellen Überblick über die monatlichen Verbräuche wie Strom oder Wasser“, so Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar. Die digitalen Verbrauchsdaten werden täglich direkt vom Netzbetreiber in das Programm importiert – unabhängig vom Energielieferanten. Der Vorteil: Eine manuelle Ablese dieser Zähler entfällt und die Daten stehen täglich zur Verfügung. Ist kein Smart Meter vorhanden, kann der Zählerstand mittels Handy-App und QR-Code am Zähler einfach direkt abgelesen und eingegeben werden.


Bei unserem Webinar gab es für die TeilnehmerInnen nicht nur eine Vorstellung des Programmes, welche vom Programmierer Jürgen Lamprecht mit ein paar anschaulichen Beispielen päsentiert wurde, sondern auch einen Erfahrungsbericht von Günther Rampitsch aus der Pilotgemeinde Wolfsberg.


Finanzielle Unterstützung gibt es seitens des Landes Kärnten: e5-Gemeinden können das Programm exklusiv kostenfrei nutzen, zudem ist es anrechenbar im Rahmen der zweckgebundenen e5-Mitgliedsbeitragsförderung.


Sollte Ihre Gemeinde Interesse an diesem web-basierten Tool haben, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an energiebuchhaltung@ktn.gv.at. Sie erhalten dann alle nötigen Informationen für die weitere Vorgehensweise.



Online e5-Jahresauftakt


Über 70 ständig anwesende TeilnehmerInnen waren mit dabei bei unserem ersten (online) e5-Jahresauftakt am 27. Jänner, bei welchem Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar unter anderem über Klimaschutzziele und deren Maßnahmen zur Umsetzung in Kärnten informierte und gleichzeitig die Stadtgemeinde Ferlach als Neuzugang im Kreise der energieeffizienten Gemeinden begrüßte.


„Die e5-Gemeinden sind wichtige Partner in punkto Energieeffizienz, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung in unserem Bundesland. Gemeinsam mit den Programmen KEM (Klima- und Energiemodellregionen), KLAR (Klimawandelanpassungsregionen) und der Arbeit des Klimabündnisses werden dadurch mittlerweile 95 % der Kärntner Bevölkerung erreicht. Mit der Stadtgemeinde Ferlach darf ich ein neues Mitglied im Kreis der energieeffizienten Gemeinden begrüßen und lade hiermit auch alle anderen Kärntner Gemeinden ein, dem e5-Programm beizutreten.“, so Schaar.


Als motivierenden Einstieg in die Veranstaltung wurde als Key – Speaker Prof. Dr. Michael Braungart als Referent gewonnen, der als Professor an der Leuphana Universität Lüneburg tätig ist und seit Jahrzehnten das Cradle to Cradle-Designkonzept pioniert, das eine durchgängige Kreislaufwirtschaft – vom Ursprung zum Ursprung – verfolgt.


Das Jahresprogramm und die Schwerpunkte für das kommende Jahr wurden kurz durch die Programmkoordination vorgestellt. Diese liegen weiterhin in der Vernetzung und Weiterbildung der Mitarbeiter und engagierten Teammitglieder in den Gemeinden. Neben bekannten Formaten wie dem Erfahrungsaustauschtreffen und Exkursionen, werden ab heuer auch bedarfsgerechte und kurzfristig angesetzte Webinare das Programm abrunden. Damit möchte man zeitnah auf Fragestellungen reagieren können, die in den Gemeinden gebraucht werden. Als wichtiger Schritt ist hier das Rollout des tools zur Energiebuchhaltung zu nennen, welches ab Februar allen e5-Gemeinden kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.


Zwei neue Impulsförderungen im Programm


Auch gibt es im kommenden Jahr zwei neue Impulsförderungen, die eine finanzielle Unterstützung zu Themen, die den Handlungsempfehlungen des e5 – Programmes entsprechen, darstellen. Einerseits werden 2021 die Neuanschaffung und -errichtung von öffentlichen Fahrradabstellanlagen von Gemeinden gefördert. Damit sollen e5-Gemeinden dabei unterstützt werden, durch die Errichtung von hochwertigen Fahrradabstellanlagen die Attraktivität des Radverkehrs in ihrer Gemeinde zu verbessern. Gut geplante und ausgestattete Radabstellanlagen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Fahrrad als attraktive Alternative zum Auto für alltägliche Besorgungsfahrten und tägliche Wege wahrgenommen wird. Damit soll im Sinne der Klima-Agenda Kärnten ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um die Treibhausgas-Emissionen des Mobilitätssektors zu reduzieren. Pro Gemeinde können hier bis zu 4.000,- Euro an Unterstützung ausbezahlt werden.


Als zweite Impulsförderung werden Beratungen zur ökologischen Bewirtschaftung kommunaler Grünflächen unterstützt. Der Klimawandel fordert ein Umdenken in der Planung, Gestaltung und Bewirtschaftung kommunaler Grünflächen. Diese bieten großes Potenzial, das Mikroklima positiv zu beeinflussen, die Biodiversität zu erhalten und somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Inhalte der Erstberatung sind nach den „Natur im Garten“ Kriterien die Begehung der Grünflächen, Gespräch mit dem Bürgermeister und den Zuständigen für Gemeindegrünflächen, Erhebung vorliegender Problemfelder/Anliegen, Ausarbeitung eines Maßnahmeplans, Nachbesprechung sowie die Koordination der pädagogischen und organisatorischen Beratung/Begleitung der Gemeinde. Die Gesamtberatungsdauer von der ersten Kontaktaufnahme bis zur telefonischen Nachbesprechung beläuft sich auf mind. 2 Monate. Die Kosten dafür betragen rund 1.000 Euro und werden zu 100 % vom e5-Landesprogramm übernommen. Beide Förderungen erfolgen nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip bis die Fördersumme ausgeschöpft ist.


Verleihung der e5-Krone


Als Höhepunkt der Auftaktveranstaltung wurden die Gewinner der e5 Krone 2020 prämiert. Von den 18 eingereichten Projekten wurden drei Gewinner von einer Jury gekürt.


Der Hauptgewinn mit einem Preisgeld von 10.000 Euro, welcher persönlich von Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar überreicht wurde, ging an die Stadt Villach für das innovative Projekt „Re-Use“, welches gemeinsam mit den Villacher Saubermachern, der ARGE SOZIAL Villach und weiteren Projektpartnern umgesetzt wurde. Die Stadt möchte ihr nötiges Verantwortungsgefühl hin zu einer Kreislaufwirtschaft und zu einem nachhaltigeren Umgang mit Produkten unterstreichen und einen zukunftsträchtigen Schritt gegen den Wegwerftrend einleiten.


Der zweite Platz mit einem Preisgeld von 5.000 Euro ging an die Marktgemeinde Griffen und deren weit umfassenden Ortskernbelebungsprojekt. Mit dem Ziel den Ortskern zu stärken, betrieblichen Leerstand abzubauen, Wohngebäude einer Nutzung zuzuführen, den Verkehrs- und Parkplatzraum zu entschärfen und den öffentlichen Raum als Ort der Begegnung für Bürgern zu etablieren, wurde ein Masterplan mit starkem Fokus auf Bürgerbeteiligung erstellt. Im Sommer 2020 konnte das vier Jahre dauernde Projekt mit der Verkehrsberuhigung entlang der Bundesstraße B70 abgeschlossen werden und dient heute vielen interessierten Gemeinden als best practice Beispiel.


Platz drei ging ins Lavanttal: Über ein Preisgeld von 2.500 Euro darf sich die Stadtgemeinde Wolfsberg freuen, welche mit „KLaRa“ der Bevölkerung ein Lastenrad anbietet, mit dem Ziel das Fahrrad auch als Transportmittel zu etablieren und somit einen Beitrag zur umweltschonenden Mobilität zu leisten.



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