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e5-Veranstaltungen



Bevorstehende e5-Veranstaltungen


Aufgrund der Corona-Krise konnten viele Veranstaltungen leider nicht wie geplant stattfinden und mussten verschoben bzw. ganz abgesagt werden (sowie auch unsere beiden Highlights - die Auszeichnungsver-anstaltung und Exkursion 2020).


Wir passen uns jedoch der Situation an und sind stets bemüht Alternativen zu finden, bei denen der (online) Austausch untereinander nach wie vor gewährleistet wird.


Umso mehr freut es uns, Ihnen auch für 2021 ein buntes Programm mit vielen Veranstaltungen anbieten zu dürfen. Diese werden, zumindest im 1. Halbjahr, online stattfinden.


Online e5-ERFA I


Grün, nachhaltig und fit für den Frühling - so lautet das Motto unseres ersten e5-online ERFA Treffens 2021, welches am 21. April von 13:00 - 15.00 stattfindet.


Wir freuen uns, wieder ein buntes Programm mit nachahmungswürdigen Projekten anbieten zu können, bei dem nach der Begrüßung durch Energie- und Umweltreferentin Mag.a Sara Schaar auch wieder aktuelle Informationen seitens des e5-Landesprogrammes Kärnten präsentiert werden.


Wir lernen die Projekte „Pflanz mich“ (Stadt Klagenfurt) sowie „ReUse“ (Stadt Villach) näher kennen und bekommen viele nützliche Informationen zum Thema „Kompost in der Gemeinde“.


Den sportlichen Abschluss bilden neben den Kampagnen „Passathon - RACE FOR FUTURE“ und „Kärnten radelt“ der Radkoordinator der Nockregion mit den Rad-Aktionen der Tourismusregion Millstätter See.


Dabei sein lohnt sich!


Wann?

21. April 2021, 13:00 - 15:30


Anmeldung

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 16. April 2021 unter e5@ktn.gv.at.


Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie einen Link zur Online – Präsentation „WebEx“. Für die Teilnahme benötigen Sie lediglich einen PC oder Laptop mit Internetverbindung und Lautsprechern. Die Verwendung von Kopfhörern wird empfohlen. Eine Software – Installation ist nicht notwendig.



Archiv


Webinar "Kommunale Grünflächen im Blickpunkt"


Unser Webinar zum diesjährigen Schwerpunkt „Kommunale Grünflächen im Blickpunkt“ lockte am 25. März wieder zahlreiche Interessierte vor den Bildschirm.


Die Begrüßung übernahm erneut dankenswerter Weise unsere zuständige Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar. Um den Klimaschutz auf kommunaler Ebene weiter voranzutreiben, bedarf es an Unter-stützung für die Gemeinden. Mit der neuen Impulsförderung zum kommunalen Grünraummanagement gelingt uns dies erneut ein Stück. Der Klimawandel mit seinen Wetterextremen und steigenden Temperaturen fordert ein Umdenken in der Planung, Gestaltung und Bewirtschaftung der Flächen.


„Mit diesem Schwerpunkt haben wir lokal großes Potenzial, das Mikroklima positiv zu beeinflussen, die Biodiversität zu erhalten und somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten“, ist Energie- und Umwelt-landesrätin Sara Schaar überzeugt. Einerseits geht es darum, Grünflächen an neue Bedingungen anzu-passen, andererseits darum, negative Folgen des Klimawandels zu minimieren und im besten Fall klimafitte Grünflächen den Gemeindebürger*innen zur Verfügung zu stellen.


Den Anfang der Referent*innen machte Frau Petra Hirner, Natur im Garten Beraterin aus Niederösterreich, die in ihrem spannenden Vortrag „Vom Verschönerungsgrün zu klimafitten Grünräumen“ über die Aus-wirkungen des Klimawandels im kommunalen Bereich sprach. Zudem betonte sie, dass es umso wichtiger ist, als Gemeinde mit der richtigen Bepflanzung - und in weiterer Folge mit der richtigen Pflege - dem entgegenzuwirken bzw. sich anzupassen.


Anschließend sprach Andreas Steinert, ebenfalls von der Natur im Garten GmbH Tulln, über das Thema „Un-krautmanagement und Neophyten“ und zeigte verschiedenste pestizidfreien Methoden, mit denen man da-gegen vorgehen kann.


Horst Sadjina, Baumpfleger aus Klagenfurt sprach über Bäume in kommunaler Zuständigkeit und unter-strich die Notwendigkeit der Baumkontrolle und –pflege. Er erklärte die damit einhergehenden Haftungs-fragen und betonte, dass notwendige Baumfällungen immer in Kombination mit Bewusstseinsbildung und Aufklärung stattfinden müssten.


Mit vielen anschaulichen Bildern zeigte Wolfgang Leitner, Stadtrat der Stadtgemeinde Althofen, welche Nah-erholungs- und Naturschutzgebiete in der Industrie- und Kurstadt Althofen, trotz des begrenzten Platz-angebotes, geschaffen wurden. Diese dienen nicht nur als Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzen-arten, sondern bieten auch noch Naturschauplätze für Groß und Klein.


Frau Andrea Koppitsch vom Kärntner Bildungswerk (Kooperationspartner zur Impulsförderung) erklärte Ab-lauf und Inhalt der geförderten Erstberatung. Ziel einer solchen Erstberatung ist unter anderem Grünräume an neue Bedingungen anzupassen, negative Folgen des Klimawandels zu minimieren oder auch die Bio-diversität zu erhalten.


Interesse geweckt?


Dann schreiben Sie uns ein E-Mail an e5@ktn.gv.at.


Ablauf der Erstberatung:


  • Erste Kontaktaufnahme
  • Gespräch mit dem/der BürgermeisterIn sowie Zuständigen der Gemeindegrünflächen
  • Begehung der Grünflächen
  • Erhebung vorliegender Anliegen/Problemfelder
  • Ausarbeitung eines Maßnahmeplans
  • telefonische Nachbesprechung
  • Koordination, pädagogische und organisatorische Beratung/Begleitung der Gemeinde

Die Erstberatung im Wert von rund € 1000,- ist für alle e5-Gemeinden kostenlos und erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. zwei Monaten.


Als Abschluss unseres Webinares präsentierte KLAR! Managerin Elke Müllegger die geplante Vortragsreihe „Klimafitte Hausgärten“ der drei KLAR! Regionen Tiebeltal und Wimitzerberge, Rosental und Klimaparadies Lavanttal.


In diesen werden noch aktive e5 Gemeinden gesucht, um in den Beratungsangeboten zu kooperieren, sodass über den kommunalen Bereich (und dessen Vorbildfunktion) auch das Interesse im privaten Bereich geweckt wird.


Webinar „Energiebuchhaltung“


Großes Interesse gab es bei unserem Webinar zum Thema Energiebuchhaltung, welches am 18. Februar stattfand. Durchgehend anwesend waren rund 60 TeilnehmerInnen, darunter auch VertreterInnen der Bundesländer Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Niederösterreich.


Schwerpunkt dieser online Veranstaltung war die Vorstellung des neuen Online-Tools Energiebuchhaltung.com, welches den Prozess zur Optimierung des Energieverbrauchs vereinfachen und durch die automatisierte Erfassung von Smart Meter-Daten den Arbeitsaufwand der Gemeindeverwaltung auf ein Minimum reduzieren soll.


„In nur wenigen Schritten können sich Gemeinden einfach registrieren und haben dank der benutzerfreundlichen Oberfläche immer einen aktuellen Überblick über die monatlichen Verbräuche wie Strom oder Wasser“, so Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar. Die digitalen Verbrauchsdaten werden täglich direkt vom Netzbetreiber in das Programm importiert – unabhängig vom Energielieferanten. Der Vorteil: Eine manuelle Ablese dieser Zähler entfällt und die Daten stehen täglich zur Verfügung. Ist kein Smart Meter vorhanden, kann der Zählerstand mittels Handy-App und QR-Code am Zähler einfach direkt abgelesen und eingegeben werden.


Bei unserem Webinar gab es für die TeilnehmerInnen nicht nur eine Vorstellung des Programmes, welche vom Programmierer Jürgen Lamprecht mit ein paar anschaulichen Beispielen päsentiert wurde, sondern auch einen Erfahrungsbericht von Günther Rampitsch aus der Pilotgemeinde Wolfsberg.


Finanzielle Unterstützung gibt es seitens des Landes Kärnten: e5-Gemeinden können das Programm exklusiv kostenfrei nutzen, zudem ist es anrechenbar im Rahmen der zweckgebundenen e5-Mitgliedsbeitragsförderung.


Sollte Ihre Gemeinde Interesse an diesem web-basierten Tool haben, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an energiebuchhaltung@ktn.gv.at. Sie erhalten dann alle nötigen Informationen für die weitere Vorgehensweise.



Online e5-Jahresauftakt


Über 70 ständig anwesende TeilnehmerInnen waren mit dabei bei unserem ersten (online) e5-Jahresauftakt am 27. Jänner, bei welchem Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar unter anderem über Klimaschutzziele und deren Maßnahmen zur Umsetzung in Kärnten informierte und gleichzeitig die Stadtgemeinde Ferlach als Neuzugang im Kreise der energieeffizienten Gemeinden begrüßte.


„Die e5-Gemeinden sind wichtige Partner in punkto Energieeffizienz, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung in unserem Bundesland. Gemeinsam mit den Programmen KEM (Klima- und Energiemodellregionen), KLAR (Klimawandelanpassungsregionen) und der Arbeit des Klimabündnisses werden dadurch mittlerweile 95 % der Kärntner Bevölkerung erreicht. Mit der Stadtgemeinde Ferlach darf ich ein neues Mitglied im Kreis der energieeffizienten Gemeinden begrüßen und lade hiermit auch alle anderen Kärntner Gemeinden ein, dem e5-Programm beizutreten.“, so Schaar.


Als motivierenden Einstieg in die Veranstaltung wurde als Key – Speaker Prof. Dr. Michael Braungart als Referent gewonnen, der als Professor an der Leuphana Universität Lüneburg tätig ist und seit Jahrzehnten das Cradle to Cradle-Designkonzept pioniert, das eine durchgängige Kreislaufwirtschaft – vom Ursprung zum Ursprung – verfolgt.


Das Jahresprogramm und die Schwerpunkte für das kommende Jahr wurden kurz durch die Programmkoordination vorgestellt. Diese liegen weiterhin in der Vernetzung und Weiterbildung der Mitarbeiter und engagierten Teammitglieder in den Gemeinden. Neben bekannten Formaten wie dem Erfahrungsaustauschtreffen und Exkursionen, werden ab heuer auch bedarfsgerechte und kurzfristig angesetzte Webinare das Programm abrunden. Damit möchte man zeitnah auf Fragestellungen reagieren können, die in den Gemeinden gebraucht werden. Als wichtiger Schritt ist hier das Rollout des tools zur Energiebuchhaltung zu nennen, welches ab Februar allen e5-Gemeinden kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.


Zwei neue Impulsförderungen im Programm


Auch gibt es im kommenden Jahr zwei neue Impulsförderungen, die eine finanzielle Unterstützung zu Themen, die den Handlungsempfehlungen des e5 – Programmes entsprechen, darstellen. Einerseits werden 2021 die Neuanschaffung und -errichtung von öffentlichen Fahrradabstellanlagen von Gemeinden gefördert. Damit sollen e5-Gemeinden dabei unterstützt werden, durch die Errichtung von hochwertigen Fahrradabstellanlagen die Attraktivität des Radverkehrs in ihrer Gemeinde zu verbessern. Gut geplante und ausgestattete Radabstellanlagen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Fahrrad als attraktive Alternative zum Auto für alltägliche Besorgungsfahrten und tägliche Wege wahrgenommen wird. Damit soll im Sinne der Klima-Agenda Kärnten ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um die Treibhausgas-Emissionen des Mobilitätssektors zu reduzieren. Pro Gemeinde können hier bis zu 4.000,- Euro an Unterstützung ausbezahlt werden.


Als zweite Impulsförderung werden Beratungen zur ökologischen Bewirtschaftung kommunaler Grünflächen unterstützt. Der Klimawandel fordert ein Umdenken in der Planung, Gestaltung und Bewirtschaftung kommunaler Grünflächen. Diese bieten großes Potenzial, das Mikroklima positiv zu beeinflussen, die Biodiversität zu erhalten und somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Inhalte der Erstberatung sind nach den „Natur im Garten“ Kriterien die Begehung der Grünflächen, Gespräch mit dem Bürgermeister und den Zuständigen für Gemeindegrünflächen, Erhebung vorliegender Problemfelder/Anliegen, Ausarbeitung eines Maßnahmeplans, Nachbesprechung sowie die Koordination der pädagogischen und organisatorischen Beratung/Begleitung der Gemeinde. Die Gesamtberatungsdauer von der ersten Kontaktaufnahme bis zur telefonischen Nachbesprechung beläuft sich auf mind. 2 Monate. Die Kosten dafür betragen rund 1.000 Euro und werden zu 100 % vom e5-Landesprogramm übernommen. Beide Förderungen erfolgen nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip bis die Fördersumme ausgeschöpft ist.


Verleihung der e5-Krone


Als Höhepunkt der Auftaktveranstaltung wurden die Gewinner der e5 Krone 2020 prämiert. Von den 18 eingereichten Projekten wurden drei Gewinner von einer Jury gekürt.


Der Hauptgewinn mit einem Preisgeld von 10.000 Euro, welcher persönlich von Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar überreicht wurde, ging an die Stadt Villach für das innovative Projekt „Re-Use“, welches gemeinsam mit den Villacher Saubermachern, der ARGE SOZIAL Villach und weiteren Projektpartnern umgesetzt wurde. Die Stadt möchte ihr nötiges Verantwortungsgefühl hin zu einer Kreislaufwirtschaft und zu einem nachhaltigeren Umgang mit Produkten unterstreichen und einen zukunftsträchtigen Schritt gegen den Wegwerftrend einleiten.


Der zweite Platz mit einem Preisgeld von 5.000 Euro ging an die Marktgemeinde Griffen und deren weit umfassenden Ortskernbelebungsprojekt. Mit dem Ziel den Ortskern zu stärken, betrieblichen Leerstand abzubauen, Wohngebäude einer Nutzung zuzuführen, den Verkehrs- und Parkplatzraum zu entschärfen und den öffentlichen Raum als Ort der Begegnung für Bürgern zu etablieren, wurde ein Masterplan mit starkem Fokus auf Bürgerbeteiligung erstellt. Im Sommer 2020 konnte das vier Jahre dauernde Projekt mit der Verkehrsberuhigung entlang der Bundesstraße B70 abgeschlossen werden und dient heute vielen interessierten Gemeinden als best practice Beispiel.


Platz drei ging ins Lavanttal: Über ein Preisgeld von 2.500 Euro darf sich die Stadtgemeinde Wolfsberg freuen, welche mit „KLaRa“ der Bevölkerung ein Lastenrad anbietet, mit dem Ziel das Fahrrad auch als Transportmittel zu etablieren und somit einen Beitrag zur umweltschonenden Mobilität zu leisten.



Angebotsfolder 2021

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Angebotsfolder 2020

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