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e5-Veranstaltungen



Bevorstehende e5-Veranstaltungen


Aufgrund der Corona-Krise konnten viele Veranstaltungen leider nicht wie geplant stattfinden und mussten verschoben bzw. ganz abgesagt werden (sowie auch unsere beiden Highlights - die Auszeichnungsver-anstaltung und Exkursion 2020).


Wir passen uns jedoch der Situation an und sind stets bemüht Alternativen zu finden, bei denen der (online) Austausch untereinander nach wie vor gewährleistet wird.


Umso mehr freut es uns, Ihnen auch für 2021 ein buntes Programm mit vielen Veranstaltungen anbieten zu dürfen. Diese werden, zumindest im 1. Halbjahr, online stattfinden.


e5 – vor Ort Exkursion Gemeinde Malta und Marktgemeinde Rennweg am Katschberg


Termin

2. September 2021

09:00 - 15:00


Treffpunkt

Gemeindeamt Malta


Gemeinde Malta


Die Nationalparkgemeinde Malta trat 2015 zum e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden bei, schon davor gründete sie im Jahr 2011 mit den Gemeinden Rennweg, Krems, Trebesing und Gmünd die Klima- und Energiemodellregion Lieser-Maltal.


Malta ist vor allem für die Wasserkraft (Österreichs höchste Staumauer befindet sich auf dem Gemeindegebiet) und einer herrlichen Gebirgslandschaft bekannt. In den letzten Jahren wurden aber auch zahlreiche Projekte im Bereich Umweltschutz und erneuerbare Energie umgesetzt. So wurde zum Beispiel das Gemeindeamt mit einer PV-Anlage ausgestattet, der Festsaal renoviert die VS Malta auf ein neues zeitgemäßes Heizsystem umgestellt.


Zudem wurde der Ortskern belebt und das alte Pfarrhaus saniert, dadurch konnten wieder neue Arbeitsplätze in der Gemeinde geschaffen werden. Weitere Ideen sind noch vorhanden und warten auf die Umsetzung.


Marktgemeinde Rennweg am Katschberg


Die Marktgemeinde Rennweg am Katschberg trat 2014 zum e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden bei und ist wie die Nachbargemeinde Malta ebenfalls Teil der Klima- und Energiemodellregion.


Bei der letzten e5-Zertifizierung im Jahr 2020 konnte die Marktgemeinde erstmalig das fünfte e erreichen. Unterschiedliche Aktionen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz haben in der Gemeinde schon eine lange Tradition.


Die jüngsten Maßnahmen waren die Installation einer PV-Anlage am Dach des Gemeindeamtes, die Umstellung der Tschu-tschu-Bahn auf einen Elektroantrieb und unterschiedliche Maßnahmen im Bereich Mobilität.


Als österreichweites Vorbild soll bis 2030 der Tourismus der Gemeinde entsprechend und nachhaltig gestaltet werden. Dafür wurde der Klimaberg Katschberg ausgerufen, im Gegensatz zu vielen anderen Projekten soll die Nachhaltigkeit nicht durch den Kauf von Zertifikaten erfolgen, sondern direkt vor Ort umgesetzt werden. Wie das im Detail aussieht, ist Teil der vor Ort Exkursion.


Vortragende

Die Mitarbeiter*innen der Gemeinde Malta & Marktgemeinde Rennweg am Katschberg


Anmeldung

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 27. August 2021 per E-Mail an e5@ktn.gv.at.


Die Teilnahme an der "e5 vor Ort Exkursion" ist für Teammitglieder der e5-Gemeinden kostenlos!


Einladung zur „Die Klima“ - Der Tag für die Kärntner Gemeinden auf dem Weg zur Klimaneutralität


Die Umweltabteilung des Landes Kärnten veranstaltet im Rahmen der Herbstmesse Klagenfurt ihren Gemeindetag zum Thema „Abenteuer Zukunft: die Klima-Reise“ und lädt daher alle interessierten Gemeinden zur „Die Klima“ - Der Tag für die Kärntner Gemeinden auf dem Weg zur Klimaneutralität am Freitag, den 17. September von 09:30 bis 15:00, ins Messezentrum 5 in Klagenfurt, ein.


Der Gemeindetag dient allen Interessierten zum Austausch von Fakten, Ideen und Erfahrungen zum Thema Klimaschutz und Klimawandelanpassung in Gemeinden und Regionen.


Diskutieren Sie mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, was der Klimawandel künftig für Kärnten bedeutet, wie wir uns an die Folgen des Klimawandels anpassen und wie wir gemeinsam ein klimaneutrales Kärnten von Morgen schaffen können.


Teilnahmegebühr und Anmeldung:


Die Teilnahme sowie der Besuch der gesamten Messe sind für den Tag der Veranstaltung kostenfrei.


Wir bitten Sie um Anmeldung bis spätestens 10. September 2021 ausschließlich unter:

https://anmeldung.ccca.ac.at/die-klima/


Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie einen Link zum Download der elektronischen Tickets.


Anreise:


Informationen zum kostenlosen Messe-Shuttle finden Sie auf der Homepage der Kärntner Messen. Nach den Kriterien der Green Events Kärnten wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.


Eckpunkte des Programms:


09:30 - 10:30

  • Das Ziel: Wo stehen wir auf der Klima- Landkarte und wohin geht die Reise? (Eröffnung durch Landesrätin Maga Sara Schaar, Land Kärnten)
  • Das Werkzeug: Was erwartet uns auf dem Weg und womit können wir uns helfen? (Fach¬impulse)
  • Los geht’s: Empfehlungen für Klimawan¬delanpassung in Gemeinden (Kurz-Video)

Kaffeepause mit Besuch der Aussteller*innen


11:15 - 13:15


  • Do gemma mit! Programme, um Kärntner Gemeinden klimafit zu gestalten (Vorstellung der Klima- und Umweltschutzprogramme Klimabündnis, KEM, KLAR! und e5)
  • Pack‘ ma’s an! Gemeinden in der Umset¬zung (Interviews zu gelungenen Projekten in Kärntner Gemeinden)

13:15 - 15:00


Tisch & Talk mit LRin Sara Schaar

Fingerfood und gemeinsame Diskussion in Kleingrupen


  • Gemma Gas! Wie kommen wir von Pi¬lotprojekten zum klimaneutralen Kärnten? (Blitzlichter aus Kleingruppendiskussion)
  • Augen auf: Verleihung der Goldenen Unke für innovative, naturnahe und naturschonende Projekte (Preisverleihung durch Land Kärnten, E.C.O. Institut und FH Kärnten)

15:00: Verabschiedung


Moderation: Martina Klementin


Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.



Archiv


Webinar "Energie, Klima und Umwelt" für neue Gemeinde-mandatar*innen


Erstmals nach einer Wahl wurde heuer ein webinar für neu gewählte MandatarInnen zum Einstieg in den Zukunftsthemenbereichen Klimaschutz und Klimawandelanpassung, Energie und Umwelt veranstaltet, bei dem mehr als 100 Vertreter*innen aus über 50 Kärntner Gemeinden teilnahmen.


Im Anschluss am Überblick über die Themenbereiche Klima, Klimaveränderung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energie, wurden die einzelnen Betreuungsprogramme vorgestellt. Neben dem Klimabündnis als größtes kommunales Klimaschutz-Netzwerk, wurden die Bundesprograme Klima- und Energiemodellregion

(KEM) sowie die Klimawandelanpassungsmodellregionen (KLAR) vorgestellt. Zu den 17 KEM Regionen haben sich mittlerweile sieben KLAR Regionen in Kärnten gebildet, weitere sind gerade im Entstehen.


Abschließend wurde das e5 Programm vorgestellt, bei welchem sich in Kärnten aktuell 47 Gemeinden beteiligen. Im letzten Themenblock wurde der Handlungsspielraum von Gemeinden anhand einiger Praxisbeispiele dargestellt. Dabei stellte unter anderem Bürgermeister Manuel Müller die Aktivitäten der Marktgemeinde Paternion im Bereich Mobilität vor. Klaus Rüscher, Bürgermeister der Gemeinde Malta, berichtete davon, dass alle Beschlüsse im Gemeinderat auf ihre Klimaauswirkungen hin überprüft werden.

Abschließend wurden noch Bürgermeister Patrick Skubel und Amtsleiterin Regina Wiedl zu den Grünraumaktivtäten der Gemeinde Neuhaus befragt.


Weiters wurden die Experten Architekt Gerhard Kopeinig zum Thema hochqualitative Gebäudesanierungen sowie KEM-Manager Armin Bostjančič-Feinig zu den Themen effektive Öffentlichkeitsarbeit und Bürger*innenbeteiligung interviewt.


Das Video zum Nachschauen gibt es hier.


Erstes e5-online Erfahrungsaustauschtreffen (ERFA) 2021


Grün, nachhaltig und fit für den Frühling – so lautete das Motto unseres ersten e5-online Erfahrungs-austauschtreffens (ERFA) 2021, welches am 21. April mit über 50 Teilnehmer*innen stattfand.


„2021 gibt es für die Kärntner e5-Gemeinden, die Klima- und Energiemodellregionen (KEM), die Klimawandelanpassungsregionen (KLAR!) und die Klimabündnis-Gemeinden wieder ein buntes Programm mit nachahmungswürdigen Projekten“, zeigte sich Energie- und Umweltlandesrätin Sara Schaar begeistert und eröffnete das Treffen.


Ein Schwerpunkt im e5-Programm für 2021 ist das Thema des Grünflächenmanagements, im Sinne der ökologischen und klimafreundlichen Bewirtschaftung der kommunalen Grün- und Freiflächen, welches im Kriterienkatalog der e5-Gemeinden auch stärker gewichtet wird. Mit dem Kärntner Bildungswerk als Lizenznehmer von Natur im Garten in Kärnten konnte dafür ein starker Partner gefunden werden. Hierbei können e5-Gemeinden Erstberatungen im Wert von Euro 1.000,- pro Gemeinde in Anspruch nehmen.


Für die mittlerweile 47 Kärntner e5-Gemeinden gibt es dieses Jahr auch eine zweite Impulsförderung. Hierbei wird die Neuanschaffung und -errichtung von öffentlichen Fahrradabstellanlagen mit bis zu 4000 € pro Gemeinde gefördert. Damit sollen e5-Gemeinden dabei unterstützt werden, durch deren Errichtung die Attraktivität des Radverkehrs in ihrer Gemeinde zu verbessern und somit das Fahrrad als Alternative zum Auto für alltägliche Besorgungsfahrten und tägliche Wege zu attraktiveren. Damit wird im Sinne der Klimaagenda Kärnten ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Treibhausgas-Emissionen des Mobilitätssektors zu reduzieren.


Zusätzlich wurden den Teilnehmer*innen des Webinars die beiden spannenden und nachahmenswerten Projekte „Re – use“ (Stadt Villach) und „Pflanz mich“ (Stadt Klagenfurt) vorgestellt. Vorträge zu den Themen „Grünschnittkompostierung in der Gemeinde“, „Verbesserung der regionalen Fahrradinfrastruktur“ sowie zu „Pasathon – Race for future“ und „Kärnten radelt“ rundeten das Programm ab.



Webinar "Kommunale Grünflächen im Blickpunkt"


Unser Webinar zum diesjährigen Schwerpunkt „Kommunale Grünflächen im Blickpunkt“ lockte am 25. März wieder zahlreiche Interessierte vor den Bildschirm.


Die Begrüßung übernahm erneut dankenswerter Weise unsere zuständige Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar. Um den Klimaschutz auf kommunaler Ebene weiter voranzutreiben, bedarf es an Unter-stützung für die Gemeinden. Mit der neuen Impulsförderung zum kommunalen Grünraummanagement gelingt uns dies erneut ein Stück. Der Klimawandel mit seinen Wetterextremen und steigenden Temperaturen fordert ein Umdenken in der Planung, Gestaltung und Bewirtschaftung der Flächen.


„Mit diesem Schwerpunkt haben wir lokal großes Potenzial, das Mikroklima positiv zu beeinflussen, die Biodiversität zu erhalten und somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten“, ist Energie- und Umwelt-landesrätin Sara Schaar überzeugt. Einerseits geht es darum, Grünflächen an neue Bedingungen anzu-passen, andererseits darum, negative Folgen des Klimawandels zu minimieren und im besten Fall klimafitte Grünflächen den Gemeindebürger*innen zur Verfügung zu stellen.


Den Anfang der Referent*innen machte Frau Petra Hirner, Natur im Garten Beraterin aus Niederösterreich, die in ihrem spannenden Vortrag „Vom Verschönerungsgrün zu klimafitten Grünräumen“ über die Aus-wirkungen des Klimawandels im kommunalen Bereich sprach. Zudem betonte sie, dass es umso wichtiger ist, als Gemeinde mit der richtigen Bepflanzung - und in weiterer Folge mit der richtigen Pflege - dem entgegenzuwirken bzw. sich anzupassen.


Anschließend sprach Andreas Steinert, ebenfalls von der Natur im Garten GmbH Tulln, über das Thema „Un-krautmanagement und Neophyten“ und zeigte verschiedenste pestizidfreien Methoden, mit denen man da-gegen vorgehen kann.


Horst Sadjina, Baumpfleger aus Klagenfurt sprach über Bäume in kommunaler Zuständigkeit und unter-strich die Notwendigkeit der Baumkontrolle und –pflege. Er erklärte die damit einhergehenden Haftungs-fragen und betonte, dass notwendige Baumfällungen immer in Kombination mit Bewusstseinsbildung und Aufklärung stattfinden müssten.


Mit vielen anschaulichen Bildern zeigte Wolfgang Leitner, Stadtrat der Stadtgemeinde Althofen, welche Nah-erholungs- und Naturschutzgebiete in der Industrie- und Kurstadt Althofen, trotz des begrenzten Platz-angebotes, geschaffen wurden. Diese dienen nicht nur als Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzen-arten, sondern bieten auch noch Naturschauplätze für Groß und Klein.


Frau Andrea Koppitsch vom Kärntner Bildungswerk (Kooperationspartner zur Impulsförderung) erklärte Ab-lauf und Inhalt der geförderten Erstberatung. Ziel einer solchen Erstberatung ist unter anderem Grünräume an neue Bedingungen anzupassen, negative Folgen des Klimawandels zu minimieren oder auch die Bio-diversität zu erhalten.


Interesse geweckt?


Dann schreiben Sie uns ein E-Mail an e5@ktn.gv.at.


Ablauf der Erstberatung:


  • Erste Kontaktaufnahme
  • Gespräch mit dem/der BürgermeisterIn sowie Zuständigen der Gemeindegrünflächen
  • Begehung der Grünflächen
  • Erhebung vorliegender Anliegen/Problemfelder
  • Ausarbeitung eines Maßnahmeplans
  • telefonische Nachbesprechung
  • Koordination, pädagogische und organisatorische Beratung/Begleitung der Gemeinde

Die Erstberatung im Wert von rund € 1000,- ist für alle e5-Gemeinden kostenlos und erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. zwei Monaten.


Als Abschluss unseres Webinares präsentierte KLAR! Managerin Elke Müllegger die geplante Vortragsreihe „Klimafitte Hausgärten“ der drei KLAR! Regionen Tiebeltal und Wimitzerberge, Rosental und Klimaparadies Lavanttal.


In diesen werden noch aktive e5 Gemeinden gesucht, um in den Beratungsangeboten zu kooperieren, sodass über den kommunalen Bereich (und dessen Vorbildfunktion) auch das Interesse im privaten Bereich geweckt wird.


Webinar „Energiebuchhaltung“


Großes Interesse gab es bei unserem Webinar zum Thema Energiebuchhaltung, welches am 18. Februar stattfand. Durchgehend anwesend waren rund 60 TeilnehmerInnen, darunter auch VertreterInnen der Bundesländer Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Niederösterreich.


Schwerpunkt dieser online Veranstaltung war die Vorstellung des neuen Online-Tools Energiebuchhaltung.com, welches den Prozess zur Optimierung des Energieverbrauchs vereinfachen und durch die automatisierte Erfassung von Smart Meter-Daten den Arbeitsaufwand der Gemeindeverwaltung auf ein Minimum reduzieren soll.


„In nur wenigen Schritten können sich Gemeinden einfach registrieren und haben dank der benutzerfreundlichen Oberfläche immer einen aktuellen Überblick über die monatlichen Verbräuche wie Strom oder Wasser“, so Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar. Die digitalen Verbrauchsdaten werden täglich direkt vom Netzbetreiber in das Programm importiert – unabhängig vom Energielieferanten. Der Vorteil: Eine manuelle Ablese dieser Zähler entfällt und die Daten stehen täglich zur Verfügung. Ist kein Smart Meter vorhanden, kann der Zählerstand mittels Handy-App und QR-Code am Zähler einfach direkt abgelesen und eingegeben werden.


Bei unserem Webinar gab es für die TeilnehmerInnen nicht nur eine Vorstellung des Programmes, welche vom Programmierer Jürgen Lamprecht mit ein paar anschaulichen Beispielen päsentiert wurde, sondern auch einen Erfahrungsbericht von Günther Rampitsch aus der Pilotgemeinde Wolfsberg.


Finanzielle Unterstützung gibt es seitens des Landes Kärnten: e5-Gemeinden können das Programm exklusiv kostenfrei nutzen, zudem ist es anrechenbar im Rahmen der zweckgebundenen e5-Mitgliedsbeitragsförderung.


Sollte Ihre Gemeinde Interesse an diesem web-basierten Tool haben, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an energiebuchhaltung@ktn.gv.at. Sie erhalten dann alle nötigen Informationen für die weitere Vorgehensweise.



Online e5-Jahresauftakt


Über 70 ständig anwesende TeilnehmerInnen waren mit dabei bei unserem ersten (online) e5-Jahresauftakt am 27. Jänner, bei welchem Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar unter anderem über Klimaschutzziele und deren Maßnahmen zur Umsetzung in Kärnten informierte und gleichzeitig die Stadtgemeinde Ferlach als Neuzugang im Kreise der energieeffizienten Gemeinden begrüßte.


„Die e5-Gemeinden sind wichtige Partner in punkto Energieeffizienz, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung in unserem Bundesland. Gemeinsam mit den Programmen KEM (Klima- und Energiemodellregionen), KLAR (Klimawandelanpassungsregionen) und der Arbeit des Klimabündnisses werden dadurch mittlerweile 95 % der Kärntner Bevölkerung erreicht. Mit der Stadtgemeinde Ferlach darf ich ein neues Mitglied im Kreis der energieeffizienten Gemeinden begrüßen und lade hiermit auch alle anderen Kärntner Gemeinden ein, dem e5-Programm beizutreten.“, so Schaar.


Als motivierenden Einstieg in die Veranstaltung wurde als Key – Speaker Prof. Dr. Michael Braungart als Referent gewonnen, der als Professor an der Leuphana Universität Lüneburg tätig ist und seit Jahrzehnten das Cradle to Cradle-Designkonzept pioniert, das eine durchgängige Kreislaufwirtschaft – vom Ursprung zum Ursprung – verfolgt.


Das Jahresprogramm und die Schwerpunkte für das kommende Jahr wurden kurz durch die Programmkoordination vorgestellt. Diese liegen weiterhin in der Vernetzung und Weiterbildung der Mitarbeiter und engagierten Teammitglieder in den Gemeinden. Neben bekannten Formaten wie dem Erfahrungsaustauschtreffen und Exkursionen, werden ab heuer auch bedarfsgerechte und kurzfristig angesetzte Webinare das Programm abrunden. Damit möchte man zeitnah auf Fragestellungen reagieren können, die in den Gemeinden gebraucht werden. Als wichtiger Schritt ist hier das Rollout des tools zur Energiebuchhaltung zu nennen, welches ab Februar allen e5-Gemeinden kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.


Zwei neue Impulsförderungen im Programm


Auch gibt es im kommenden Jahr zwei neue Impulsförderungen, die eine finanzielle Unterstützung zu Themen, die den Handlungsempfehlungen des e5 – Programmes entsprechen, darstellen. Einerseits werden 2021 die Neuanschaffung und -errichtung von öffentlichen Fahrradabstellanlagen von Gemeinden gefördert. Damit sollen e5-Gemeinden dabei unterstützt werden, durch die Errichtung von hochwertigen Fahrradabstellanlagen die Attraktivität des Radverkehrs in ihrer Gemeinde zu verbessern. Gut geplante und ausgestattete Radabstellanlagen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Fahrrad als attraktive Alternative zum Auto für alltägliche Besorgungsfahrten und tägliche Wege wahrgenommen wird. Damit soll im Sinne der Klima-Agenda Kärnten ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um die Treibhausgas-Emissionen des Mobilitätssektors zu reduzieren. Pro Gemeinde können hier bis zu 4.000,- Euro an Unterstützung ausbezahlt werden.


Als zweite Impulsförderung werden Beratungen zur ökologischen Bewirtschaftung kommunaler Grünflächen unterstützt. Der Klimawandel fordert ein Umdenken in der Planung, Gestaltung und Bewirtschaftung kommunaler Grünflächen. Diese bieten großes Potenzial, das Mikroklima positiv zu beeinflussen, die Biodiversität zu erhalten und somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Inhalte der Erstberatung sind nach den „Natur im Garten“ Kriterien die Begehung der Grünflächen, Gespräch mit dem Bürgermeister und den Zuständigen für Gemeindegrünflächen, Erhebung vorliegender Problemfelder/Anliegen, Ausarbeitung eines Maßnahmeplans, Nachbesprechung sowie die Koordination der pädagogischen und organisatorischen Beratung/Begleitung der Gemeinde. Die Gesamtberatungsdauer von der ersten Kontaktaufnahme bis zur telefonischen Nachbesprechung beläuft sich auf mind. 2 Monate. Die Kosten dafür betragen rund 1.000 Euro und werden zu 100 % vom e5-Landesprogramm übernommen. Beide Förderungen erfolgen nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip bis die Fördersumme ausgeschöpft ist.


Verleihung der e5-Krone


Als Höhepunkt der Auftaktveranstaltung wurden die Gewinner der e5 Krone 2020 prämiert. Von den 18 eingereichten Projekten wurden drei Gewinner von einer Jury gekürt.


Der Hauptgewinn mit einem Preisgeld von 10.000 Euro, welcher persönlich von Energie- und Umweltreferentin LRin Sara Schaar überreicht wurde, ging an die Stadt Villach für das innovative Projekt „Re-Use“, welches gemeinsam mit den Villacher Saubermachern, der ARGE SOZIAL Villach und weiteren Projektpartnern umgesetzt wurde. Die Stadt möchte ihr nötiges Verantwortungsgefühl hin zu einer Kreislaufwirtschaft und zu einem nachhaltigeren Umgang mit Produkten unterstreichen und einen zukunftsträchtigen Schritt gegen den Wegwerftrend einleiten.


Der zweite Platz mit einem Preisgeld von 5.000 Euro ging an die Marktgemeinde Griffen und deren weit umfassenden Ortskernbelebungsprojekt. Mit dem Ziel den Ortskern zu stärken, betrieblichen Leerstand abzubauen, Wohngebäude einer Nutzung zuzuführen, den Verkehrs- und Parkplatzraum zu entschärfen und den öffentlichen Raum als Ort der Begegnung für Bürgern zu etablieren, wurde ein Masterplan mit starkem Fokus auf Bürgerbeteiligung erstellt. Im Sommer 2020 konnte das vier Jahre dauernde Projekt mit der Verkehrsberuhigung entlang der Bundesstraße B70 abgeschlossen werden und dient heute vielen interessierten Gemeinden als best practice Beispiel.


Platz drei ging ins Lavanttal: Über ein Preisgeld von 2.500 Euro darf sich die Stadtgemeinde Wolfsberg freuen, welche mit „KLaRa“ der Bevölkerung ein Lastenrad anbietet, mit dem Ziel das Fahrrad auch als Transportmittel zu etablieren und somit einen Beitrag zur umweltschonenden Mobilität zu leisten.



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