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Luftfahrt - Abwerfen von Sachen

Abwerfen von Sachen
Bewilligung für das Abwerfen von Sachen gemäß § 133 LFG



Allgemeine Information

Das Abwerfen von Sachen oder Ablassen von festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen aus Zivilluftfahrzeugen im Fluge ist verboten, es sei denn, dass es im Zuge eines Rettungs- oder Katastropheneinsatzes oder aus zwingenden (flug-) betrieblichen Gründen notwendig ist.


Voraussetzungen für die Erteilung der Bewilligung

Eine Ausnahmebewilligung von diesem Verbot ist zu erteilen, wenn eine Gefährdung von Leben, Gesundheit oder Eigentum nicht anzunehmen ist. Die Bewilligung ist insoweit bedingt, befristet oder mit Auflagen zu erteilen, als dies zur Hintanhaltung von Gefährdungen erforderlich ist. Die Bewilligung ist zu widerrufen, wenn eine der Voraussetzungen, die zu ihrer Erteilung geführt haben, nicht oder nicht mehr vorliegt oder gegen Auflagen verstoßen wurde.


Anträge (Angaben und Nachweise)

Dem Antrag auf Bewilligung müssen folgende Nachweise/Dokumente/Angaben beigelegt werden:



  • Angabe des Zwecks
  • Örtlichkeit (Bereich) für das beabsichtigte Abwerfen von Sachen
  • Datum oder Zeitraum
  • Angabe des Abwerfguts

  • Es wird darauf hingewiesen, dass die Abwicklung des Behördenverfahrens eine bestimmte Zeit in Anspruch nimmt und der Antrag daher zeitgerecht bei der Behörde einzubringen ist.


    Zusätzliche Information

    Für die Bewilligung in Zusammenhang mit Lawinensprengungen werden im Bescheid auch Auflagen und Vorschreibungen aus dem Bereich Arbeitnehmerschutz aufgenommen, sofern für die Durchführung der Arbeiten Arbeitnehmer beschäftigt werden.


    Verfahrenskosten (je Bewilligung)

    Feste Gebühren nach dem Gebührengesetz 1957:



    • Antragsgebühr: € 14,30
    • Gebühren für Beilagen: € 3,90 pro Beilage (max. 4 beschriebene Seiten)

      • 1 Plan bis Größe A3 € 3,90
      • 1 Plan größer als A3 € 7,80

      Verwaltungsabgabe nach der Bundesverwaltungsabgabenverordnung 1983 (TP 402):