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Verkehrswegeplanung


Die Planung eines Vorhabens ist ein längerfristiger Entwicklungsprozess, der zwei teilweise einander widersprechenden Anforderungen genügen muss:



Kontinuität hinsichtlich der grundsätzlichen Zielsetzung, der angestrebten Entwicklungsrichtung und der angewandten Grundsätze

Flexibilität hinsichtlich der erforderlichen Anpassungen, wie inhaltliche Präzisierung und Vertiefung sowie die Übernahme neuer Erkenntnisse im Sinne von "dazulernen".

Die Qualität der Planung ist ein maßgebender Faktor für Qualität und Akzeptanz des Projektes. Frühe Planungsphasen sind gekennzeichnet durch einen räumlich und thematisch breiten Arbeitsansatz mit Konzentration auf die wesentlichen Inhalte, was genügend Freiraum zum "Lernen" lässt.

Bei jedem Planungsschritt werden die relevanten Themenbereiche (Anrainer-, Umwelt- und Naturschutz, Verkehrswirksamkeit, Zukunftsprognosen, etc.) mit einbezogen und von Fachexperten bearbeitet. Im Zuge dieser interdisziplinärer Bearbeitung wird das Projekt als gesamtes und nicht nur sektoral betrachtet.

Die beiden großen Ansätze jeder Planung sind Verkehr & Technik sowie Raum & Umwelt, wobei beide Bereiche gleichwertig berücksichtigt werden.


Jede unserer Planungen wird durch eine entsprechende Kommunikation mit der vom zukünftigen Verkehrsträger betroffenen Bevölkerung begleitet. Dies mit dem Ziel, Anregungen frühzeitig in die Überlegungen einfließen zu lassen und den ganzen Prozess transparent und nachvollziehbar zu machen.


Das Ergebnis dieser "Grobplanung" sind mehrere Trassenvarianten, welche in enger Zusammenarbeit mit allen Interessensgruppen (Gemeinden, Bürgerinitiativen, Wirtschaftsbetriebe, einzelne Anrainer) der Region geplant werden. Für jede dieser Varianten werden die Auswirkungen auf Mensch, Raum und Umwelt, Vor- und Nachteile sowie die Kosten ermittelt.


Der letzte Schritt einer transparenten Projektentwicklung ist die Festlegung des Auswahlverfahrens für einen fachlichen und objektiven Vergleich der Trassenvarianten. Dies erfolgt gemeinsam mit Vertretern der gemeinde, politischen Mandataren, Bürgerinitiativen und regionalen Interessensvertretungen. Mit diesem Auswahlverfahren wird die beste Trassenvariante festgelegt.