Details

EU-Projekt "All4you"

Alkohol-Präventionsmaßnahmen für Jugendliche wurden im Folgeprojekt von A.Dri.A. untersucht


Das Interreg-Projekt All4you (Vollständiger Name: "Neue Bündnisse im Kampf gegen Alkoholkonsum als Instrument der Jugendarbeit – All4you/Nuove alleanze per il contrasto al consumo di alcol quale strumento di benessere dei giovani") baut auf die erfolgreiche Zusammenarbeit im Projekt A.Dri.A. auf.


Projektpartner:

Friuli Venezia Giulia – Zentraldirektion Gesundheit, soziale und gesundheitliche Integration, Sozialpolitik (Leadpartner)

Veneto – Regionaldirektion für Sozialdienste (PP1)

Kärnten – Abt. 4 Kompetenzzentrum Soziales (PP2)


Projektlaufzeit:

Anfang 2012- Anfang 2014



Inhalt:

Hauptziel des Projekts war die Verbreitung eines "gesunden" Lebensstils unter Kindern und Jugendlichen im Grenzraum und die Forcierung von Verhaltensweisen, die über die Förderung des Wohlbefindens eine Gegenmaßnahme zum Alkoholkonsum darstellen.

Die konkreten Ziele waren:

1. Sensibilisierung von Jugendlichen für die mit Alkoholkonsum verbundenen Gefahren und ihre Beteiligung in der Analyse des Phänomens, sowie die Förderung ihrer zentralen Rolle bei der Durchführung von Pilotaktionen für die Entwicklung von lokalen Netzwerken.

2. Umsetzung einer grenzüberschreitenden Strategie für die Governance der

Maßnahmen zur Bekämpfung des Phänomens, sowie einer kohärenten Kommunikationsstrategie zum Thema Jugendliche und Alkohol.


Wie schon bei A.Dri.A. war auch bei All4you ein direkter Austausch der beteiligten Jugendlichen der drei Regionen ein zentrales Element des Projektes.


Das Projekt All4you war wie A.Dri.A. in Workpackages (WP) mit verschiedenen Inhalten unterteilt.


WP1: Aktionsforschung zum Phänomen Alkoholkonsum unter Jugendlichen

Dieser Projektteil wurde vom LP geführt und betreut. Nach Auswahl einer Hochschuleinrichtung zur wissenschaftlichen Begleitung dieser als soziologischen Aktionsforschung bezeichneten Aktivität wurden in den Projektgebieten Gruppen von Jugendlichen ausgewählt. Diese wurden für den quantitativen Teil der Studie befragt. Danach wurde mit der Einrichtung von Fokusgruppen unter Einbeziehung lokaler AkteurInnen begonnen. Ein weiterer Teil dieses Projektbereichs war eine teilnehmende Beobachtung von Jugendevents zur Gewinnung von Erkenntnissen über das Alkoholverhalten Jugendlicher. Diese Aktivitäten lagen der Entwicklung von Leitlinien Umsetzung von Präventions- und Förderpolitiken zugrunde. Weiters soll das Problem-Bewusstsein der an der Aktionsforschung teilnehmenden Jugendlichen gestärkt werden, aber auch jenes von PolitikerInnen und anderen EntscheidungsträgerInnen.



WP2: Start up von Pilotaktionen

In diesem Workpackage wurden regionale Pilotaktionen gefördert. Ziel war es, lokale Initiativen zu unterstützen, die nicht nur die Alkoholprävention im Fokus haben, sondern auch Gelegenheit zur Begegnung und Annäherung von Jugendlichen und lokaler Gemeinschaft sowie Gesundheits- und Sozialeinrichtungen boten.


In Kärnten wurden drei Pilotregionen ausgewählt: Völkermarkt (Jugendzentrum Chillout) sowie Wolfsberg und Villach (Verein Kraftwerk). In diesen drei Regionen wurden Maßnahmen durchgeführt, die Jugendliche niederschwellig im Hinblick auf ihren Alkoholkonsum sensibilisieren sollten.


Die Abschlussveranstaltung der Pilotaktionen fand am 20. November 2013 in Villach statt. Dazu wurde die Diskothek V-Club für einen Abend lang – komplett alkoholfrei – gemietet und die beteiligten Jugendlichen konnten ihre Projekte im Beisein von LH-Stv.in Beate Prettner vorstellen.



WP3: Grenzüberschreitende Governance für eine integrierte Bekämpfung des Problems

In diesem Workpackage ist die Arbeit des Lenkungsausschusses des Projektes zusammengefasst. Die Aufgabe des Lenkungsausschusses war die Erarbeitung von Leitlinien für die öffentliche Kommunikation ebenso wie das Monitoring des Projektes.


WP4: Bekanntmachung und Kommunikation

In diesem Workpackage wurden alle Aktivitäten rund um Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zusammengefasst. Die Aktivitäten umfassen die Entwicklung eines gemeinsamen Projektauftritts, eine Homepage, Broschüre, Pressekonferenz zum Projektstart sowie eine Abschlussveranstaltung. Teil der Kommunikation waren auch regionale Sensibilisierungskampagnen im Zusammenhang mit den Pilotaktionen. Über allen Aktivitäten lag der Anspruch einer zielgruppengerechten Kommunikation, um die Jugendlichen auch zu erreichen. Dafür wurde ua. ein Flash-Mob in Conegliano organisiert, welcher dann auch als Video auf der Facebook-Seite des Projektes abrufbar war.



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