Details

Info für Ärzte und Apotheken



Aktualisierung: 03.05.2019







Rundschreiben
„Umsetzung Nationales Kinderimpfkonzept 2019“


Impfstoffanforderung Rezept

Zustimmungserklärung für niedergelassene Ärzte / Ärztinnen
Vereinbarung mit Ärztekammer


Zustimmungserklärung für öffentliche Apotheken
Vereinbarung mit Apothekerkammer






Abrechnungsformular für Apotheken nach dem Kärntner Impfkonzept


Abrechnungsformular der MMR-Impfungen für niedergelassene ÄrztInnen


Abrechnungsformular Impfliste - Gratisimpfungen




Allgemeines
Die öffentlichen Impfungen sind im Impfkonzept für alle Eltern kostenlos.
Die Zulassungsbehörden stellen die jeweils verbindlichen Anwender-Gebrauchsinformationen und die Fachinformationen kostenlos online:
Österreich: https://aspregister.basg.gv.at/aspregister/
Europäische Union: http://www.ema.europa.eu/ema/


Einwilligungserklärungen und Anwender-Gebrauchsinformationen werden druckfertig bereit gestellt



Impf-card
Derzeit (Stand 2019) enthält das Impfkonto folgende Gratis-Impfungen:

3 Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Polio, HiB, Hepatitis B, (Infanrix hexa / Hexyon)

3 Impfungen gegen Pneumokokken (Synflorix)

3 Impfungen gegen Rotaviren (Rotateq)

2 Impfungen gegen Masern-Mumps-Röteln (M-M-Rvaxpro).

1 Impfung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Polio (Repevax)

2 Impfungen gegen HPV (Gardasil 9)

1 Impfung gegen Meningokokken ACWY (Nimenrix) 11. bis vollendetes 15. Lj.




Sonderregelung Hepatitis B
Kinder HBsAg-positiver Mütter sollen im Alter von einem Monat eine Dosis HBvaxPRO 5 µg/0,5 ml erhalten (2. Teilimpfung). Diese Indikationsimpfung wird bezahlt, jedoch ist die Abwicklung über Impfgutscheine nicht zweckmäßig. Daher kann in diesen seltenen Einzelfällen der Impfstoff mit Einzelrezept und dem Vermerk „Gratisimpfung IND“ geimpft werden. Es können nur HBvaxPRO 5 µg/0,5 ml-Einzelimpfungen bei plausiblem Geburtsdatum verrechnet werden.


Sonderregelung Masern-Mumps-Röteln
Die Gratisimpfung gegen MMR steht allen Kärntnerinnen und Kärntnern zur Verfügung. Der Impfstoff kann gegen Vorlage eines Impfgutscheins (nur Kinder bis 6 Jahre) oder eines Rezepts in allen öffentlichen Apotheken bezogen werden. Alle am Impfkonzept teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte können die Impfhonorare mit dem Land wie bei Kinderimpfungen verrechnen. Diese Regelung bleibt bis auf weiteres aufrecht und dient zur Schließung von Impflücken im Jugend- und Erwachsenenalter.
www.keinemasern.at

Masern – Informationsblatt für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte


Dokumentation
Für die Abgabe des Impfstoffs aus seiner Hausapotheke hat der Arzt monatlich im Nachhinein, jedoch längstens bis 14 Tage nach Monatsende, den Impfstoffbezug zu melden. Die Meldung hat an das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 5 – UA Sanitätswesen, in digitaler Form bzw. bis auf Widerruf mittels Impflisten zu erfolgen.
Das Land Kärnten ist bestrebt, die gesamte Impfdokumentation auf elektronische Erfassung umzustellen.


Verrechnung
Mit dem Arzthonorar sind alle mit der Durchführung der Impfung in Zusammenhang stehenden Leistungen abgegolten.
Die Impfstoffabgabe über ärztliche Hausapotheken wird gesondert vergütet.
Die Impfung erfolgt für den Impfling gratis. Zusatzhonorare dürfen nicht verrechnet werden.
Die Abrechnung erfolgt quartalsweise unter der Voraussetzung einer ordnungsgemäßen und zeitgerechten Dokumentation.
Die Anweisung des Impfhonorars durch die Abteilung 5 – UA Sanitätswesen erfolgt vor Ablauf des auf den Verrechnungszeitraum folgenden Quartals.


Widerruf

Der teilnehmende Arzt

kann seinen Beitritt zum Impfkonzept durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Land Kärnten, einzubringen bei dem Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 5 – UA Sanitätswesen, widerrufen. Dieser Widerruf wird mit dem Einlangen wirksam.
Das Land Kärnten

behält sich bei Verstößen teilnehmender Ärzte gegen die mit der Ärztekammer abgeschlossene Vereinbarung folgende Optionen vor:
• Das Impfhonorar für den Arzt wird einbehalten.
• Die Kosten für den Impfstoff werden einbehalten.
• Bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen können nach schriftlicher Verwarnung teilnehmende Ärzte vom Impfkonzept befristet oder unbefristet ausgeschlossen werden.