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Messstationen






Messstandort Klagenfurt

LKH-Klagenfurt, Flachdach der Abteilung für Nuklearmedizin, 20 Meter über dem Boden

Betrieb: Anfang Februar bis Ende September 1979-2019

Der unverbaute Teil des Geländes im Bereich des Landeskrankenhauses Klagenfurt ist charakterisiert durch eine Parklandschaft mit Rasenflächen und verschiedenen Zierbäumen (Platanen, Eichen, Birken, Weiden, Kiefern, Fichten, Thujen, Eiben). In der näheren Umgebung liegen landwirtschaftlich genutzte Grünland- und Ackerflächen und naturnahe Laub- und Nadel-Mischwälder. Das Klagenfurter Becken wird geprägt durch ein inneralpines, kontinental getöntes Klima und durch eine Temperatur-Inversion während der Winter-Monate.


Messstandort Villach

LKH Villach, Flachdach der Gynäkologischen und Geburtshilflichen Abteilung, 32 Meter über dem Boden

Betrieb: Anfang Juni bis Ende September 2008-2019

In der unmittelbaren Umgebung der Pollenfalle befinden sich auf dem Gelände des LKH Villach verschiedene Zierbäumen und Ziersträuchern. Häufigere Arten sind: Ahorn, Platane, Linde, Birke, Weide, Fichte, Kiefer und Zeder.

Im weiteren Umfeld zum LKH-Gelände liegen der Drau- und der Gail-Fluss mit einer typischen Ufervegetation (Erlen, Hasel, Weiden). Außerhalb des Stadtgebietes von Villach befindet sich Kulturland mit Gärten, Ackerflächen und Mähwiesen. Die Höhenzüge um Villach sind mit Laub- und Nadelhölzern bedeckt (vorwiegend Rotbuche, Fichte und Waldkiefer). Südwestlich des Stadtgebietes liegt der Naturpark Dobratsch/Schütt mit einer Wärme liebenden Vegetation (Hopfenbuche, Manna-Esche, Schwarzkiefer).


Messstandort Ferlach

Flachdach der Hauptschule Ferlach, 12 Meter über dem Boden

Betrieb: Anfang März bis Ende Juni 2008-2010

Das Schulgebäude liegt im Zentrum von Ferlach, dem Hauptort des Rosentales. Bei den landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Umgebung von Ferlach dominieren Mähwiesen. An Ackerbau wird hauptsächlich Mais und Weizen betrieben. Im Süden von Ferlach liegen die Karawanken mit dem Waidisch- und dem Bodental. Die Nordhänge der Karawanken sind von einem Rotbuchen-Fichtenwald bedeckt. Im Norden des Rosentales liegt der Sattnitzzug. Seine Südhänge sind mit einem Wärme liebenden Laubwald bedeckt. Hier stocken größere Bestände von Hopfenbuchen und Manna-Eschen. Das Plateau des Sattnitzzuges ist von verschieden großen Rodungsinseln und einem Mischwald mit unterschiedlicher Zusammensetzung bedeckt. Zwischen dem Südabfall des Sattnitzzuges und der Stadt Ferlach fließt die Drau. In ihren Uferbereichen existieren noch Reste von Auwäldern mit Weiden- und Schwarz-Erlen-Beständen.


Messstandort St. Paul im Lavanttal

Flachdach der Hauptschule St. Paul, 13 Meter über dem Boden

Betrieb: Anfang März bis Ende Juni 2011-2012

Die Marktgemeinde St. Paul liegt im östlichen Teil von Kärnten im Zentrum des Unteren Lavanttales. Die Pollenfalle steht auf dem Dach des Hauptschulgebäudes und liegt zentral innerhalb der Marktgemeinde St. Paul. Die Umgebung des Ortes ist geprägt von einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung (Ackerland, Mähwiesen und große Obstbaum-Kulturen). Entlang des Lavant-Flusses und des Granitzbaches existieren kleinere Auwald-Reste mit Erlen- und Weidenbeständen. Im weiteren Umfeld der Marktgemeinde gibt es im Bereich der Koralpe, der St. Pauler Berge und der Grutschen größere Waldbestände mit Mischkulturen, die vorwiegend aus Fichten, Lärchen und Rotbuchen zusammengesetzt sind. Im Vergleich zu Mittel- und Westkärnten besitzt das nach Süden offenen Lavanttal eine klimatische Gunstlage.


Messstandort Kötschach-Mauthen

Dach des Gebäudes der NMS Kötschach-Mauthen, 12 Meter über dem Boden

Betrieb: Anfang März bis Ende Juni 2013-2014

Die Marktgemeinde Kötschach-Mauthen liegt 705 m über dem Meeresniveau am Westende des Gailtales und am Beginn des Lesachtales. Im Süden des Gailflusses liegen die Karnischen Alpen und im Norden die Gailtaler Alpen. Der Standort der Messstation auf dem Dach der Neuen Mittelschule liegt etwa in der Ortsmitte von Kötschach-Mauthen, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus. Die nähere Umgebung zur Pollenfalle ist Siedlungsgebiet und wird geprägt von Kleingärten und Rasenflächen. In der weiteren Umgebung liegt Wirtschaftsgrünland mit Mähwiesen und Weiden. Vereinzelt gibt es Ackerflächen, auf denen meist Silomais angebaut wird. Als Uferbegleitung des Gailflusses treten größere Grau-Erlen-Bestände auf. Die Berghänge der Karnischen Alpen und der Gailtaler Alpen sind vorwiegend von einem Fichtenwald und einem Rotbuchen-Tannen-Fichtenwald bedeckt. Auf den Südhängen der Gailtaler Alpen wachsen stellenweise größere Grau-Erlen-Bestände.


Messstandort Winklern

Flachdach des Gebäudes der NMS Winklern im Mölltal, 10 Meter über dem Boden

Betrieb: Anfang März bis Ende Juni 2015-2016

Der Standort der Messstation auf dem Dach der Neuen Mittelschule liegt am Südostrand der Gemeinde Winklern im Mölltal. Die nähere Umgebung zur Pollenfalle ist geprägt von Grünland mit großflächig vorhandenen Mähwiesen und Weiden. Als Uferbegleitung der Möll treten große Bestände der Grau-Erle auf. Auf den talbegleitenden Hängen der Tauernberge stocken im unteren Bereich ausgedehnte subalpine Fichtenwälder, die im oberen Bereich in Fichten-Lärchenwälder übergehen. Entlang der Seitenbäche der Möll treten große Bestände der Grün-Erle auf.


Messstandort Friesach

Flachdach des Gebäudes der NMS Friesach (Turnsaal), 9 Meter über dem Boden

Betrieb: Anfang März bis Ende Juni 2017-2018

Das Gebäude der NMS befindet sich südöstlich der Altstadt von Friesach in unmittelbarer Nähe des Metnitz-Flusses. Das Ufer der Metnitz wird begleitet von Beständen verschiedener Weiden-Arten. Nordwestlich von Friesach erweitert sich der Talboden der Metnitz und der Olsa – dieses Gebiet wird auch als Friesacher Feld bezeichnet. Dieser breite Talboden und das südlich gelegene Gebiet zwischen Friesach und Hirt werden von großen Acker-Grünland-Komplexen eingenommen. Östlich und westlich des von Norden nach Süden verlaufenden Talbodens befinden sich Rotföhren-Fichten-Mischwälder und in höheren Lagen fast reine Fichtenbestände. Gegen Norden wird das Friesacher Feld vom Grebenzenstock begrenzt, der ebenfalls größere Fichtenbestände aufweist.


Messstandort Falkert

Flachdach einer Schihütte in einer Meereshöhe von 1880 Meter, 3 Meter über dem Boden

Betrieb: Anfang März bis Ende Juni 2019-2020

Die Schihütte liegt etwa 150 Meter nordöstlich des Heidi-Hotels Falkertsee. Das Gebiet der Falkert-Alm ist ein Teil der Nockberge. In der Nähe des Messstandortes liegen der Falkertsee und der Falkert-Gipfel mit 2308 Meter Seehöhe. In der unmittelbaren Umgebung der Pollenfalle befinden sich Almwiesen, die den Sommer über beweidet werden. Das weitere Umfeld wird geprägt durch größere Bestände der Grün-Erle, von einem Fichten-Lärchenwald sowie einem Lärchen-Zirbenwald.