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Bioindikatornetz

Bioindikatornetz dient dem Nachweis von Luftverunreinigungen, die von den Bäumen über die Blattorgane aufgenommen und dort auch akkumuliert werden.
Jedes Jahr im Herbst werden kärntenweit von dauerhaft markierten Probebäumen durch sogenannte Baumsteiger Nadelproben (Äste) aus dem Wipfelbereich dieser Probebäume gewonnen und zur Schadstoffanalyse nach Wien geschickt.

Immissionen von Schwefeloxiden sind durch Bestimmung des Schwefelgehaltes von Fichtennadeln nachzuweisen.

http://www.bioindikatornetz.at

Die gesammelten Ergebnisse (aus BIN, § 51 und AWG-Beweissicherungen) der Nadelproben zeigen, die Schwerpunkte der Schwefel-Immissionseinwirkung in Kärnten

In den im Zuge des Bioindikatornetzes festgestellten Belastungsschwerpunkten laufen in Kärnten zur Zeit 12 Verfahren nach § 51 FG 1975 und 37 Verfahren nach § 52 FG 1975 (Forstschädliche Luftverunreinigungen).

In drei Verfahren gem. § 51 FG 1975 liegen rechtskräftige Feststellungsbescheide vor.
In Zusammenhang mit geplanten bzw. in Ausführung befindlichen Projekten im Zuge von AWG und UVP-Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und –verwertung erlangen einige Verfahren gemäß § 51 FG 75 neue Aktualität.
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