Was ist neu an LEADER 2014 – 2020

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Was ist neu an LEADER 2014-2020

Die bisherige Region Villach-Karnische Region hat sich entschlossen, als eigenständige Regionen Villach-Umland und Hermagor, zu arbeiten.


Erstmals gibt es das sog. CLLD-Prinzip, wonach LEADER-Regionen auch grenzübergreifend mit Nachbarländern zusammenarbeiten können. Die Region Hermagor ist eine dieser CLLD-Regionen und hat zusätzlich zur Lokalen Entwicklungsstrategie für die LEADER-Region eine grenzübergreifende Strategie mit zwei italienischen LEADER-Regionen südlich der Karnischen Alpen, die LAG OPEN-LEADER und die LAG EURO-LEADER.


Die regionalen Budgets wurden mit der Genehmigung jeder LEADER-Region zugeteilt und unterstreichen die Eigenständigkeit jeder Region und dessen Bottom-up Ansatz. Neben sog. normalen Projekten gibt es die Möglichkeit in jeder LAG, dass 5 % des Gesamtbudgets für Kleinprojekte mit einer Obergrenze von Gesamtkosten von € 5.700,-- mit verhältnismäßig geringeren Verwaltungsaufwand bereitgestellt werden. Jede LEADER-Region hat eine inhaltliche Entscheidungsautonomie für die Projekte und wird in die Verwaltungsabläufe verstärkt eingebunden.


Die zentrale bewilligende Stelle beim Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 3, kurz Landesstelle LEADER, prüft die Projekte auf die Kohärenz mit der jeweiligen regionalen Entwicklungsstrategie, der Landesentwicklungsstrategie (STRALE 2025) sowie den jeweiligen fachlichen Strategien und auf die Bedeutung der Projekte in Bezug auf die Wettbewerbsrelevanz.


Weiters wird die Entscheidungsfindung entsprechend der Auswahlkriterien der Region überprüft und ebenso muss das Erreichen der in Bezug auf die Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit gegeben sein.


Die Landesstelle LEADER kümmert sich um die fachlichen Stellungnahmen für sämtliche eingereichte Projekte und legt großen Wert auf die Mindestqualität und Nachhaltigkeit.