Breitband

Breitbandinfrastruktur für das Bundesland Kärnten

Im Regierungsprogramm 2018 bis 2023 für das Bundesland Kärnten ist unter dem Programmpunkt „Kärnten – der Zukunft gewachsen“ breitbandiges Internet als Basis für die Zukunftsentwicklung ein wesentlicher Schwerpunkt. Daher soll der Ausbau einer möglichst flächendeckenden Versorgung Kärntens mit breitbandigem Internet beschleunigt werden. Die Versorgung von Bevölkerung, Unternehmen und Organisationen mit Breitband-Internet ist zu einem Schlüsselfaktor für Wirtschaft und Wettbewerb geworden. Unterstützungsleistungen im Bereich des Breitbandausbaus in Kärnten sind beispielsweise die Erstberatungen durch die neu eingerichtete Breitbandinitiative Kärnten GmbH, in welcher auch das Breitbandbüro Kärnten integriert ist. Dieses Beratungsservice gibt es für alle Gemeinden in Kärnten, ist doch Breitband-Internet für Gemeinden ein wesentlicher Standortfaktor.

Markterkundung

Um den Auf- und Ausbau von ultraschnellem Breitbandnetzen in jenen Bereichen voranzutreiben, in denen private Investoren nicht tätig werden, wurde seitens der Landesregierung beschlossen, die Breitbandinitiative Kärnten GmbH für den Breitbandausbau zu gründen. Die Gesellschaft wird in weiße NGA-Flecken in passive Infrastruktur für Zugangsnetze (ACCESS) und die zugehörigen Zubringernetze (Backhaul) investieren. Die Markterkundung erfolgt im Vorfeld der

beabsichtigten Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur, um die aktuelle Breitbandversorgung in den betroffenen Gebieten zu erfassen und die zukünftigen Ausbaupläne abzufragen.

Das „Markterkundungsverfahren zur Breitbandversorgung (NGA-Netze und ultraschnelle Breitbandnetze) im Bundesland Kärnten“ wurde in der Landeszeitung Kärnten vom 30. August 2018 veröffentlicht. Zielgebiete der Markterkundung sind alle nach der aktuellen Fördergebietskarte des Bundes gemäß SA. 41175 (2017/N) – Breitband Austria 2020 förderfähigen „weißen“ NGA-Gebiete in Kärnten (Stand Leerrohr 5. Call – Ausschreibung), Karten siehe Link BMVIT (Gültigkeit des Links per Aufruf am 29.8.2018). Gebiete, in denen derzeit Ausbauvorhaben im Rahmen der Bundesförderungen beantragt, aber nicht genehmigt sind, müssen nicht gesondert gemeldet werden, hier erfolgt der Abgleich in laufender Abstimmung mit dem Fördergeber des Bundes (FFG).

Kontakt

Amt der Kärntner Landesregierung

Abteilung 11 - Zukunftsentwicklung,

Arbeitsmarkt und Wohnbau

Mießtaler Straße 1

9021 Klagenfurt am Wörthersee

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