Das CNC-Konzept

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Das Corporate Network Carinthia (CNC) ist seit 1992 das Verwaltungsnetz des Landes Kärnten. Im Jahr 1999 wurde das Projekt „Integration der Städte und Gemeinden in das landesweite Verwaltungsnetz CNC“ mit einem entsprechenden Regierungsbeschluss gestartet. Damit wurde das „CNC – Behördennetzwerk für Kärntner Gemeinden“ durch Initiative der Landesamtsdirektion und des Gemeindereferats im Rahmen der Verwaltungsinnovation ins Leben gerufen.

Das „CNC – Behördennetzwerk für Kärntner Gemeinden“, kurz CNC-Gemeinden, ist als Teil des landesweiten Verwaltungsnetzes CNC zu betrachten. Mit der Projektdurchführung sind die Unterabteilung LaDion-EDV, die Abt.3 – Landesentwicklung und Gemeinden und die Gemeindeinformatikzentrum Kärnten GIZ-K GmbH (GIZ-K) betraut. Die IT-Basisinfrastruktur für das CNC-Gemeinden stellt die A1 Telekom Austria zur Verfügung.


Das CNC umfasst einerseits die physikalisch/technische Infrastruktur für die vernetzte Kommunikation und Informationsbereitstellung innerhalb der Kärntner Verwaltungen, andererseits die 2007 gegründete organisatorischen Einheit Gemeindeinformatikzentrum Kärnten GIZ-K GmbH als einheitlicher Ansprechpartner und Multiplikator zu den Kärntner Gemeinden. Damit sind die Grundsteine für eine echte Verwaltungsmodernisierung und neue, qualitativ hochwertige Servicekanäle auf Basis von Shared Services in den Kärntner Gemeinden gelegt.


Wichtige Features und Services im CNC-Gemeinden: ·


  • Interner gemeinsamer Exchange mit allen Features: E-Mail, gemeinsame Kalender und Kontakte, Web Access für externen Zugriff, mobiler Zugriff, Security mit Spam- und Virenschutz, Backup-Service, garantierte Verfügbarkeit
  • Internet-Security (Firewall und Content-Filter)
  • CNC-Helpdesk (1st-Level-Support und Problemlösungsüberwachung)
  • CNC-Hosting von Standard- und Fachapplikationen
  • CNC-Formularsammlung für die Kärntner Kommunen
  • Umsetzung und Überwachung der Security Policy des Landes Kärnten
  • IT-Beratung und -Projektbegleitung durch die GIZ-K GmbH


Da es sich beim CNC-Gemeinden um ein Intranet handelt, werden Anwendungen zur Abwicklung von Abläufen innerhalb der Verwaltungseinheiten eingeführt. Diese haben zum Ziel, die Prozesse oder Abläufe innerhalb der Verwaltung zu optimieren. E–Government ist ohne Optimierung von Prozessen im Hintergrund nicht erfolgreich zu realisieren. Über das CNC sind auch Dienste des Bundes durch Koppelung an das Corporate Network Austria (CNA) erreichbar.


Vom Land Kärnten werden im Rahmen der Verwaltungsvereinfachung Anwendungen bzw. Dienste für die Städte und Gemeinden im CNC angeboten:


  • Dokumentmanagement im Intranet (Erlässe, Verordnungen, etc.)
  • Online-Anwendungen für verschiedene Fachbereiche (z.B. Online-Adressen, Online-Umfragen, GEMRIS, etc.)
  • Geoinformationsdienste (z.B. KAGIS DKM & GDB, Ländliches Wegenetz, etc.)
  • Schulungsdatenbank in Kooperation mit der Kärntner Verwaltungsakademie
  • Etc.
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